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para ski nordisch

Para Ski Nordisch

Fachwart:
Leon Adriaans

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Bild: Para Ski Nordisch

Infos & Ansprechpartner

Gut zu wissen

Ski nordisch umfasst die Wintersportdis­ziplinen Skilanglauf, Skispringen und die nordische Kombination als Verbund aus beidem. Biathlon gilt als eigene Disziplin be­stehend aus Langlauf und einem integrierten Schießwettbewerb. Im Bereich des Behinder­tensports liegt der Fokus vor allem auf Skilang­lauf und Biathlon. Dabei werden die Wettkämpfe anhand der zurückzulegenden Strecke und ihrer Start­form unterschieden.

Beim Biathlon wird je nach Wettbewerb im Liegen oder Stehen geschossen. Die Entfernung zur Scheibe, ihre Größe und die Anzahl der Schüsse kann dabei variieren. Das Verfehlen der Scheibe zieht aller­dings stets eine Sanktion in Form von Strafminuten oder Strafrunden nach sich. Zu­dem können beide Wintersportarten im Sitzen oder Stehen ausgetragen werden. Um im Wettkampf für Chancengleichheit zu sorgen, gibt es im Behindertensport ein Faktorsystem, das den Sportler*innen, je nach Art ihrer Beeinträchtigung, einen Zeitvorteil verschafft.

Durch die zuvor beschriebenen Anpassungen des Materials finden alle schnell Spaß am Langlauf und am Bi­athlon. Um für sehbehinderte und blinde Sportler*innen sowie auch Trainingsanfänger*innen den Schwie­rigkeitsgrad beim Schießen zu regulieren, kann die Größe der Scheibe verändert werden. Auf der Loipe werden sie von einem Guide unterstützt. Dieser befindet sich etwa zwei bis drei Meter vor den sehbehin­derten und blinden Sportler*innen und damit in Hördistanz, um über verschiedene Kommandos Fahranweisungen geben zu können und auf nahende Kurven, Anstiege oder Abfahrten vorzubereiten.

Sportler*innen mit einer Amputation oder Bewegungseinschränkung der oberen Extremitäten verwenden zwar das klassische Equipment, benötigen beim Schießen jedoch unter Umständen einen Federstän­der als Waffenauflage. Dieses Hilfsmittel kann dann zum Einsatz kom­men, wenn das Gewehr nicht aus eigener Kraft gehalten werden kann. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität im Bereich der unteren Extremitäten sowie Personen mit Querschnittslähmung oder Amputa­tion bieten Langlaufschlitten eine gute Alternative zu den klassischen Skiern. Allerdings erfordert das Handling eine gute Rumpfstabilität und Beweglichkeit im oberen Rücken. Bei dieser Zielgruppe spielt zu­sätzlich die Wahl der richtigen Loipe eine Rolle, da mit dem Langlauf­schlitten nicht jede Loipe gleichermaßen gut befahren werden kann. In der Regel eignen sich besonders blaue Loipen mit wenig Anstieg und Gefälle.

 

Für Fragen steht unser Fachwart Leon Adriaans gerne zur Verfügung:

ski-nordisch@wbrs-online.net

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