Wiederaufnahme des Rehasports im Wasser

NEU: Ab dem 1. Juli 2020 gilt die neue Corona Verordnung "Bäder und Saunen".

 

Seit dem 6. Juni 2020 kann der Rehasport im Wasser wieder angeboten werden.

 

Was müssen wir als Verein tun, um wieder Rehasport im Wasser anbieten zu können?

 

Die Vorgaben der Landesregierung sind zwingend einzuhalten!

Bitte beachten Sie, dass das Recht der zuständigen Behörden, weitergehende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu erlassen, von der neuen Verordnung unberührt bleibt.

Grundsätzlich soll weiterhin während des gesamten Trainings- und Übungsbetriebs ein Mindestabstand von 1,5m zwischen sämtlichen anwesenden Personen eingehalten werden; davon ausgenommen sind für das Training oder die Übungseinheit übliche Sport-, Spiel- und Übungssituationen.

  • Angebote von Sportvereinen, dürfen ausschließlich individuell oder in Gruppen von maximal 20 Personen erfolgen
  • Für das Schwimmen allgemein gelten folgende Grudsätze:
  1. in Schwimmerbecken errechnet sich die maximale Anzahl an Personen, die sich gleichzeitig im Becken aufhalten, aus der Wasserfläche mit 10 Quadratmetern pro Person, wobei eine 50m Bahn von maximal 10 Personen gleichzeitig genutzt werden darf.
  2. in Nichtschwimmerbecken errechnet sich die maximale Anzahl an Personen, die sich gleichzeitig im Becken aufhalten, aus der Wasserfläche mit 4 Quadratmetern pro Person
  3. in ausgewiesenen Therapiebecken errechnet sich die maximale Anzahl an Personen, die sich gleichzeitig im Becken aufhalten, aus der Wasserfläche mit 4,5 Quadratmetern pro Person bei Schwimmerbecken und mit 2,7 Quadratmetern pro Person bei Nichtschwimmerbecken
  • Duschen vor und nach der Übungseinheit ist wieder erlaubt. Allerdings ist hier ein Abstand von 1,5m einzuhalten.
  • Der Verein muss die Daten der Teilnehmer der Übungseinheiten dokumentieren
  • Der Verein muss eine Person benennen, die für die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben verantwortlich ist

Alle Infos und Vorgaben finden Sie in der Corona Verordnung "Bäder und Saunen".

Des Weiteren verweisen wir an dieser Stelle nochmals auf die Empfehlungen des DBS zur Wiederaufnahme des Reha-Sports

Wiederaufnahme des Rehasports in der Halle

Ab dem 01.07.2020 gelten die Neufassungen der Corona-Verordnung und der Corona-Verordnung "Sport".

 

Was müssen wir als Verein tun, um wieder Rehasport in der geschlossenen Räumen anbieten zu können?

 

Die Vorgaben der Landesregierung sind zwingend einzuhalten!

Bitte beachten Sie, dass das Recht der zuständigen Behörden, weitergehende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu erlassen, von der neuen Verordnung unberührt bleibt.

Grundsätzlich soll weiterhin während des gesamten Trainings- und Übungsbetriebs ein Mindestabstand von 1,5m zwischen sämtlichen anwesenden Personen eingehalten werden; davon ausgenommen sind für das Training oder die Übungseinheit übliche Sport-, Spiel- und Übungssituationen.

  • Die Gruppengröße ist auf 20 Personen begrenzt. Dabei werden keine weiteren Bedingungen an die Raumgröße gestellt.
  • Der Übungsleiter zählt immer als eine Person
  • Der Verein muss die Daten der Teilnehmer der Übungseinheiten dokumentieren
  • Der Verein muss eine Person benennen, die für die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben verantwortlich ist

Alle Infos und Vorgaben finden Sie in der Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sport (Corona-Verordnung Sport)

 

Des Weiteren verweisen wir an dieser Stelle nochmals auf die Empfehlungen des DBS zur Wiederaufnahme des Reha-Sports

 

Zu beachten: 

Die Durchführung von Rehabilitationssport in Herzgruppen ist unter den oben genannten Bedingungen möglich. Wir empfehlen die Rücksprache mit dem betreuenden Arzt.

Rehasport während der Corona-Pandemie

 

NEU: Ab dem 01.07.2020 gelten die Neufassungen der Corona-Verordnung und der Corona-Verordnung "Sport". Die neuen Verordnungen lösen damit alle bisherigen Verordnungen ab.

Die wichtigsten Punkte für den Rehasportbereich:

  • In Gruppen bis zu 20 Personen können die für das Training oder die Übungseinheit üblichen Sport-, Spiel- oder Übungssituationen ohne die Einhaltung des ansonsten erforderlichen Mindestabstands durchgeführt werden.
  • Während der gesamten Trainings- und Übungseinheiten soll ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen eingehalten werden; davon ausgenommen sind für das Training oder die Übungseinheit übliche Sport-, Spiel- und Übungssituationen.
  • Umkleiden und Duschen dürfen wieder benutzt werden. Es ist jedoch sicherzustellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Nutzerinnen und Nutzern eingehalten werden kann. Der Aufenthalt ist zeitlich auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken.
  • Die bisherigen Hygienevorschriften und Dokumentationspflichten sind weiterhin einzuhalten.

Bitte beachten Sie, dass das Recht der zuständigen Behörden, weitergehende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu erlassen, von der neuen Verordnung unberührt bleibt.

 

 

Folgende Möglichkeiten haben Vereine derzeit um Rehabilitationssport anzubieten:

Tele-Rehasport

Freiluft-Rehasport

Rehasport in der Halle

Rehasport im Wasser

 

Fragen und Antworten rund um das Thema Rehabilitationssport

 

Regelung im Umgang mit Verordnungen zum Rehabilitationssport

Aktuell setzen alle Kostenträger die Zeiträume aus. Für den Rehabilitationssport werden also alle Fristen für Beginn, Abschluss und Unterbrechung bzw. Verlängerung der Kostenzusage aufgehoben.

Aussage Kassen

Der Bewilligungszeitraum beim Rehabilitationssport und Funktionstraining wird unbürokratisch um die Zeit der Aussetzung der Übungsveranstaltungen verlängert. Hierzu bedarf es keiner besonderen Antragstellung durch die Versicherten bzw. die Leistungserbringer. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Versicherten aus Angst vor Ansteckung nicht mehr teilnehmen, die Leistungserbringer die Übungsveranstaltungen abgesagt haben, die Übungsstätten geschlossen wurden oder die Durchführung behördlicherseits untersagt wurde. Die  Rehabilitationsträger werden nach überstandener Corona-Krise alle Leistungserbringer-Verbände über den (max.) Verlängerungszeitraum informieren.

Aussage DRV BW

Für alle Nachsorgeleistungen sowie Rehabilitationssport/ Funktionstraining werden für die kommenden Monate alle Fristen für Beginn, Abschluss und Unterbrechung bzw. Verlängerung der Kostenzusage aufgehoben

Aussage DRV Bund

Damit derzeit nicht mögliche Leistungen ggf. zeitnah nachgeholt werden können, erklären wir uns bereit, für Versicherte der DRV Bund die in der BAR-Rahmenvereinbarung festgelegten Fristen für Beginn und Abschluss um 3 Monate zu verlängern. Es gilt die mit der jeweiligen Verordnung verbundene Zusage der DRV Bund zur Kostenübernahme also grundsätzlich auch bei einem entsprechend späteren Beginn bzw. späterer Fortführung sowie Beendigung.

Kann eine (weitere) Durchführung von Reha-Sport bzw. Funktionstraining nicht innerhalb der eingeräumten Fristenverlängerung erfolgen (z.B. weil sich die Krisensituation bis dahin nicht wesentlich gebessert hat), kann eine Abrechnung der zu Lasten der DRV Bund wahrgenommenen Leistung nur bis zum Ende der Fristverlängerung erfolgen. Eine weitere Verlängerung kommt mit Blick auf den für die Leistung maßgeblichen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit der vorhergehenden medizinischen Rehabilitation nicht in Betracht.

 

Umfrage zu "Corona-Krise"

Die Umfrage zur "Corona-Krise: Auswirkungen auf Reha-Sport im WBRS-Verein" ist geschlossen. Wir bedanken uns bei allen Vereinen, die sich an der Umfrage beteiligt haben.

Fragen & Antworten zum Freiluft-Sport

Sind Lauftreffs im öffentlichen Raum zulässig?

Das Training in Gruppen von bis zu fünf Personen ist derzeit unter Auflagen ausschließlich auf öffentlichen und privaten Freiluftsportanlagen und -sportstätten gestattet. Da nach wie vor das Kontaktverbot gilt und der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine oder im Kreis der Angehörigen des eigenen sowie eines weiteren Haushalts gestattet ist (§ 3, Absatz 1, Corona-Verordnung), ist das Training auf öffentlichen Wegen und Straßen sowie in öffentlichen Parks noch nicht erlaubt.

Auch Trimm-Dich-Pfade zählen zu Lauftreffs im öffentlichen Raum und diese sind weiterhin verboten. Ein Laufen dort ist also verboten, aber nur für Gruppen, alleine oder im Kreis von ein bis zwei Familien (gelockertes Kontakteinschränkung) ist es wiederum erlaubt.

 

Zählt der/die Trainer/in zu den fünf Personen?

Trainings- und Übungseinheiten dürfen in Gruppen von maximal fünf Personen erfolgen. Dies kann beispielsweise umgesetzt werden, indem

  • eine Trainerin bzw. ein Trainer mit bis zu vier Sportlerinnen und Sportlern trainiert;
  • bis zu fünf Sportlerinnen und Sportler gemeinsam trainieren.

 

Dürfen Sportplätze benutzt werden?

Sportplätze können, sofern die Auflagen eingehalten werden, für den Trainings- und Übungsbetrieb genutzt werden.

 

Dürfen auch auf Sportstätten, die kleiner sind als 1.000 m², bis zu fünf Personen trainieren?

Auf Sportstätten wie Tennisplätzen, Beachvolleyball-Feldern und Bouleanlagen dürfen bis zu fünf Personen trainieren, auch wenn die Trainingsfläche unter 1.000 Quadratmetern (m²) liegt. Maßgeblich ist, dass der vorgeschriebene Abstand von eineinhalb Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen durchgängig eingehalten werden kann.

Bei größeren Trainingsflächen wie Fußballfeldern, Golfplätzen oder Leichtathletikanlagen ist jeweils eine Trainings- und Übungsgruppe von bis zu fünf Personen pro Trainingsfläche von 1.000 m² zulässig. So wäre beispielsweise auf einem Fußballfeld mit über 7.000 m² Fläche ein gleichzeitiger Trainings- und Übungsbetrieb von sieben Trainings- und Übungsgruppen à bis zu fünf Personen durchführbar.

 

Dürfen Kurse in Fitnessstudios stattfinden?

Gewerbliche Fitnessstudios sind weiterhin geschlossen. Die Durchführung von Kursen wie Aerobic oder Zumba im Freien ist ab 11. Mai möglich, sofern die Auflagen eingehalten werden können. Fitnessstudios von Sportvereinen sind keine Freiluftsportanlagen, insofern ist ein Trainings- und Übungsbetrieb nicht gestattet.

Freiluft-Rehasport

In der ab 1. Juli 2020 geltenden Corona-Verordnung "Sport" wird nicht mehr zwischen Angeboten in der Halle und im Freien unterschieden. Dementsprechend sind hier die selben Vorgaben zu beachten.

 

Walking-Gruppen können wieder startet!

Ab dem 1. Juli 2020 gilt laut Corona-Verordnung für den öffentlichen Raum, dass Zusammenkünfte bis zu 20 Personen wieder möglich sind. Dies betrifft auch Sportgruppen im Freien, wie zum Beispiel Walking-Gruppen. Weiterhin gilt allerdings, dass zu allen Personen möglichst einen Abstand von 1,5m eingehalten werden soll.

Seit dem 10. Juni 2020 gilt nach der Corona-Verordnung (§3 Absatz 1): "Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist bis zum Ablauf des 30. Juni 2020 nur alleine oder in einer Gruppe mit Angehörigen von bis zu zwei Haushalten oder mit bis zu zehn Personen gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten." Somit können auch im Rehabilitationssportbereich wieder Walking-Gruppen mit bis zu 10 Personen angeboten werden.

 

Positionierung der Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene und des GKV-Spitzenverbandes zum Rehabilitationssport im Freien 

Es bestehen keine Bedenken gegen die Durchführung von Rehabilitationssport im Freien bei Beachtung der Vorgaben im Beschluss der Sportministerinnen und Sportminister (Ziffer 1a). Zusätzlich sind die spezifischen Regelungen im jeweiligen Bundesland zu beachten. Die Durchführung ist ab sofort bis längstens 30.09.2020 möglich. Über eine Verlängerung wird ggf. unter Berücksichtigung der Entwicklung des Infektionsgeschehens zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Hinsichtlich des Anerkennungsverfahrens wird es als ausreichend angesehen, wenn die durchführenden Leistungserbringer der zuständigen anerkennenden Stelle die Veranstaltungsdaten (Ort/Treffpunkt mit Adresse, Wochentag und Beginn/Ende) einmalig vor der erstmaligen Durchführung mitteilen. Witterungsbedingt kann im Einzelfall von den gemeldeten Daten abgewichen werden. Die anerkennenden Stellen geben den Rehabilitationsträgern bei Bedarf Auskunft.

Die Teilnahme ist auf der Teilnahmebestätigung mit einem „i.F.“ oder „im Freien“ hinter dem Datum zu kennzeichnen.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund schließt sich diesen Positionen der Krankenkassen an.
Diese Empfehlungen gelten zunächst bis zum 30. September 2020 und können – wenn die pandemiebedingten Einschränkungen über diesen Zeitpunkt hinaus fortbestehen – bis zum Ende des Jahres 2020 verlängert werden. 

 

 

Was müssen wir als Verein tun, um Freiluft-Rehasport anbieten zu können?

 

Die Vorgaben der Landesregierung sind zwingend einzuhalten!

Bitte beachten Sie, dass das Recht der zuständigen Behörden, weitergehende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu erlassen, von der neuen Verordnung unberührt bleibt.

Grundsätzlich soll weiterhin während des gesamten Trainings- und Übungsbetriebs ein Mindestabstand von 1,5m zwischen sämtlichen anwesenden Personen eingehalten werden; davon ausgenommen sind für das Training oder die Übungseinheit übliche Sport-, Spiel- und Übungssituationen.

  • Die Gruppengröße ist auf 20 Personen begrenzt. Dabei werden keine weiteren Bedingungen an die Raumgröße gestellt.
  • Der Übungsleiter zählt immer als eine Person
  • Der Verein muss die Daten der Teilnehmer der Übungseinheiten dokumentieren
  • Der Verein muss eine Person benennen, die für die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben verantwortlich ist

Alle Infos und Vorgaben finden Sie in der Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sport (Corona-Verordnung Sport)

Des Weiteren verweisen wir an dieser Stelle nochmals auf die Empfehlungen des DBS zur Wiederaufnahme des Reha-Sports

 

 

Pressemitteilungen:

20.05.2020 DBS-Pressemitteilung: "Wiederaufnahme des Rehabilitationssports"

08.05.2020 DBS-Pressemitteilung: „Rehabilitationssport bundesweit unter gleichen Bedingungen wieder durchführen“

 

Wissenswertes

Versicherungschutz Sport im Freien

Laut Rücksprache mit der ARAG-Versicherung besteht der Versichungsschutz der Übungsveranstaltung unabhängig vom Ausführungsort - dies beinhaltet auch den Tele-Rehasport und den Sport im Freien

GEMA-Lizenzgebühren

Die GEMA hat ihre Gesamtvertragspartner (somit auch den DOSB) darüber informiert, dass für die Zeit, in der Musiknutzer im Zuge der Corona-Krise aufgrund behördlicher Anordnungen schließen müssen, keine Pflicht zur Zahlung von Lizenzgebühren besteht. Dies soll ausdrücklich auch "Jahresverträge" betreffen, die Vereine mit der GEMA abgeschlossen haben. Ferner hat die GEMA dem DOSB auf Nachfrage bestätigt, dass sie durch den Pauschalvertrag abgedeckte Musiknutzungen auch dann als abgegolten ansieht, wenn diese während der Zeit behördlich angeordneter Schließungen nicht unmittelbar in den Sportstätten, sondern "virtuell" erfolgen (z.B. Anleitung durch die Übungsleiter via Internet-Homepage, o.ä.).

Fragen & Antworten zum Rehasport während der Corona-Pandemie

Was ist die maximale Gruppengröße bei Trainings- und Übungseinheiten, in denen alle Sportlerinnen und Sportler an feststehenden Geräten oder Stationen oder durchgängig an einem individuellen Standort trainieren?
Bei Trainings- und Übungseinheiten, in denen durch Beibehaltung eines individuellen Standorts oder durch eine entsprechende Platzierung der Trainings- und Übungsgeräte der Mindestabstands von 1,5 Metern durchgängig eingehalten wird (z. B. Yoga auf persönlichen Matten, Training an feststehenden Geräten, Circuit Training), gibt es keine Vorgabe zur maximalen Größe der Trainings- oder Übungsgruppe. Bei diesen Angeboten sind, sofern der Mindestabstand jederzeit eingehalten werden kann, Gruppengrößen von über zwanzig Personen gestattet. (Stand: 1. Juli 2020)

 

Wie verhält es sich mit persönlichen Matten und Trainingsutensilien während des Training- und Übungsbetriebs?
Die Trainingsmatte oder die Trainingsutensilien sind entweder im persönlichen Besitz des Trainierenden oder diese werden für die Zeit der Trainingseinheit von einem entsprechenden Anbieter für den persönlichen Gebrauch zur Verfügung gestellt. Während des Trainings darf kein Wechsel der Trainingsmatte oder der Trainingsutensilien stattfinden. Nach Beendigung des Trainings sind diese entsprechend zu reinigen. (Stand: 30. Mai 2020)

 

Wie sollte die Reinigung und Desinfektion von benutzten Sport- und Trainingsgeräten erfolgen?
Die Reinigung kann mit einem geeigneten Reinigungsmittel erfolgen. Die Anwendung von Desinfektionsmitteln ist nicht erforderlich. (Stand: 25. Juni 2020)

 

Dürfen mehrere Gruppen gleichzeitig in Dreifelder-Sporthallen trainieren?
Ja. Jede Gruppe darf jedoch maximal 20 Personen groß sein. (Stand: 25. Juni 2020)

 

Ab wann können die schulischen Sportanlagen und Sportstätten von außerschulischen Gruppen und Personen genutzt werden?
Die außerschulische Nutzung schulischer Sportanlagen und Sportstätten ist ab dem 14. Juni 2020 zulässig, sofern die Vorgaben der CoronaVO Sport in der jeweils geltenden Fassung eingehalten werden. (Stand: 25. Juni 2020)

 

Können auch Herzsportgruppen wieder stattfinden?
Die Durchführung von Rehabilitationssport in Herzgruppen ist möglich. Die Vorgaben der Landesregierung und die Empfehlungen des DBS zum Rehabilitationssport sind zwingend einzuhalten. Wir empfehlen in jedem Fall die Rücksprache mit dem betreuenden Arzt.

 

Sind Lauftreffs im öffentlichen Raum zulässig?
Ja, dabei gilt, dass sich nicht mehr als 20 Personen gleichzeitig treffen dürfen, um gemeinsam Sport zu treiben. (Stand: 25. Juli 2020)

 

Dürfen Freiluft-Sportplätze benutzt werden?
Sportplätze können, sofern die Auflagen eingehalten werden, für den Rehabilitationssportbetrieb genutzt werden. Hier finden Sie alle Infos zum Freiluft-Rehasport.

 

Zählt der*die Trainer*in zu der Gruppe von zwanzig Personen?
Trainings- und Übungseinheiten mit Laufwegen, dürfen in Gruppen von maximal zwanzig Personen erfolgen. Dies kann beispielsweise umgesetzt werden, indem

  • eine Trainerin bzw. ein Trainer mit bis zu neunzehn Sportlerinnen und Sportlern trainiert;
  • bis zu zwanzig Sportlerinnen und Sportler gemeinsam trainieren.

  

Können Rehasportgruppen im Wasser wieder stattfinden?
Ja, Rehasport im Wasser kann seit dem 06. Juni wieder stattfinden. Hier finden Sie alle Infos zum Rehasport im Wasser.

 

Welche Personen zählen zur Risikogruppe für einen schweren Krankheitsverlauf?
Ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung besteht für Menschen, die 60 Jahre und älter sind. Das Risiko an der Krankheit zu versterben steigt ebenfalls mit dem Alter. Besonders betroffen sind Menschen, die 80 Jahre und älter sind. Hintergrund hierfür ist, dass das Immunsystem mit zunehmendem Alter auf Infektionen weniger gut reagiert als bei Jüngeren. Unabhängig vom Alter besteht ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei Menschen mit Grunderkrankungen.
Dazu zählen vor allem:

  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Krebs

 

Werden die ausgefallenen Veranstaltungen, Lehrgänge und Fortbildungen nachgeholt?
Wir sind bemüht alle ausgefallenen Aus- und Fortbildungslehrgänge nachzuholen. Wenn Sie bei einem ausgefallenen Lehrgang angemeldet waren, erhalten Sie von uns spezifische Infos zum neuen Termin. Wir werden Sie dann anfragen, ob Sie am neuen Termin teilnehmen können und wollen.

 

Werden gezahlte Lehrgangsgebühren zurückerstattet?
Bereits gezahlte Lehrgangsgebühren für Aus- und Fortbildungen, die abgesagt wurden, werden erstattet.

 

Werden Verordnungen von Rehasportteilnehmer*innen verlängert?
Aktuell setzen alle Kostenträger die Zeiträume aus. Für den Rehabilitationssport werden also alle Fristen für Beginn, Abschluss und Unterbrechung bzw. Verlängerung der Kostenzusage aufgehoben.

Aussage Kassen

Der Bewilligungszeitraum beim Rehabilitationssport und Funktionstraining wird unbürokratisch um die Zeit der Aussetzung der Übungsveranstaltungen verlängert. Hierzu bedarf es keiner besonderen Antragstellung durch die Versicherten bzw. die Leistungserbringer. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Versicherten aus Angst vor Ansteckung nicht mehr teilnehmen, die Leistungserbringer die Übungsveranstaltungen abgesagt haben, die Übungsstätten geschlossen wurden oder die Durchführung behördlicherseits untersagt wurde. Die  Rehabilitationsträger werden nach überstandener Corona-Krise alle Leistungserbringer-Verbände über den (max.) Verlängerungszeitraum informieren.

Aussage DRV BW

Für alle Nachsorgeleistungen sowie Rehabilitationssport/ Funktionstraining werden für die kommenden Monate alle Fristen für Beginn, Abschluss und Unterbrechung bzw. Verlängerung der Kostenzusage aufgehoben

Aussage DRV Bund

Damit derzeit nicht mögliche Leistungen ggf. zeitnah nachgeholt werden können, erklären wir uns bereit, für Versicherte der DRV Bund die in der BAR-Rahmenvereinbarung festgelegten Fristen für Beginn und Abschluss um 3 Monate zu verlängern. Es gilt die mit der jeweiligen Verordnung verbundene Zusage der DRV Bund zur Kostenübernahme also grundsätzlich auch bei einem entsprechend späteren Beginn bzw. späterer Fortführung sowie Beendigung.

Kann eine (weitere) Durchführung von Reha-Sport bzw. Funktionstraining nicht innerhalb der eingeräumten Fristenverlängerung erfolgen (z.B. weil sich die Krisensituation bis dahin nicht wesentlich gebessert hat), kann eine Abrechnung der zu Lasten der DRV Bund wahrgenommenen Leistung nur bis zum Ende der Fristverlängerung erfolgen. Eine weitere Verlängerung kommt mit Blick auf den für die Leistung maßgeblichen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit der vorhergehenden medizinischen Rehabilitation nicht in Betracht.

Informationen der ARAG zum aktuellen Versicherungsschutz

Das Coronavirus (SARS CoV-2) hat Auswirkungen auf alle Bereiche des täglichen Lebens, auch auf den organisierten Sport. Ab dem 16.03.2020 wurde durch die Bundesregierung sowie durch die jeweiligen Ministerpräsidenten/innen der Bundes-länder aufgrund der Corona-Epidemie eine für ganz Deutschland einheitliche Beschränkung der sozialen Kontakte beschlossen. Damit verbunden ist auch ein Verbot von Zusammenkünften in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen. Sport in der Gruppe ist somit aktuell nicht möglich.

Um den Sportbetrieb dennoch aufrecht zu erhalten, bieten auch Ihre Mitgliedsorganisationen alternativ zu den bisherigen Sportangeboten ihre Kursprogramme online in digitaler Form (zum Beispiel per Videochat oder Livestreaming) an.

In Abstimmung mit der Fa. Himmelseher Sportversicherung bestätigen wir Ihnen gern für die aktiv daran teilnehmenden Nichtmitglieder im Rahmen Ihres oben genannten Vertrags Unfall-Versicherungsschutz, soweit

  • eine namentliche Anmeldung zu den Online-Kursen erfolgt (Teilnehmer sind angemeldet und erfasst),
  • die Online-Kurse zu festen Zeiten unter Anleitung stattfinden.

Nicht versichert sind somit anderweitige, unangemeldete Teilnehmer.

Ebenso besteht Haftpflicht-Versicherungsschutz für Ihren Verband, Ihre Mitgliedsvereine sowie für die Übungsleiter/innen, sollte beispielsweise ein Teilnehmer Schadenersatzansprüche geltend machen, die auf die Durchführung/Übungen zurückgeführt werden. Es gilt der Sportversicherungsvertrag des Württembergischen Landessportbundes e.V. (WLSB).

Zu Gunsten der Übungsleiter/innen besteht für die Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung der Online-Kurse umfassend der Versicherungsschutz des Sportversicherungsvertrages.

Infos zum Tele-Rehasport

Aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung, in Abstimmung mit den Verbänden der gesetzlichen Krankenversicherungen auf Bundesebene am 03.04.2020 die Durchführung des ärztlich verordneten Rehabilitationssports als sogenannten Tele-/Online-Rehasport zur Abrechnung gegenüber den gesetzlichen Krankenversicherungen zugelassen. Der DBS- Hauptvorstand hat per Umlaufbeschluss den erforderlichen (temporären) Änderungen in der DBS- Richtlinie zur Durchführung des Rehasports zugestimmt. Dies bedeutet, dass Sie ab sofort Tele- Rehasport beantragen können.

 

Vorgaben der Kassen zu Tele-Rehasport

FAQs zum Tele-Rehasport

 

Was müssen Vereine tun, um Tele-Rehasport anbieten zu können?

  • Teilen Sie uns formlos per E-Mail (info@wbrs-online.net) mit, wenn Sie beabsichtigen Tele-Rehasport anzubieten. Wir werden Ihnen die erforderlichen Formulare / Unterlagen dann zeitnah zukommen lassen
  • Senden Sie die ausgefüllten Formulare / Unterlagen an uns zurück

 

Bitte beachten Sie:

  • Sie können mit dem Tele-Rehasport erst dann beginnen, wenn Ihnen hierfür die Anerkennung durch den WBRS vorliegt
  • Das Tele-Rehasport-Angebot kann nach Angaben der Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene und des GKV-Spitzenverbandes befristet weiter bis längstens 30.09.2020 durchgeführt werden. Über eine Verlängerung wird ggf. unter Berücksichtigung der Entwicklung des Infektionsgeschehens zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.
  • Deutsche Rentenversicherung: bis zunächst 30.09.2020 ist eine telematische Durchführung von Rehabilitationssport und Funktionstraining möglich. Voraussetzung für eine Online-Durchführung ist, dass sowohl Leistungserbringer als auch Teilnehmer diese Durchführungsform nutzen können und wollen. Die Aufklärungspflicht liegt bei den Leistungserbringern. Die telematische Form der Durchführung ist für Herzgruppen sowie sturzgefährdete Teilnehmer nicht möglich.

 

 

Nützliche Links:

Anleitung: GoToMeeting Emergency Remote Work Kit

GoToMeeting "Technische Probleme Apple"

GoToMeeting Step by Step Erklärung

  

Pressemitteilungen:

28.05.2020 DOSB: "GEMA und virtuelle Trainingsangebote"

20.05.2020 DBS-Pressemitteilung: "Wiederaufnahme des Rehabilitationssports"

08.05.2020 DBS-Pressemitteilung: „Rehabilitationssport bundesweit unter gleichen Bedingungen wieder durchführen“

29.04.2020 DBS-Pressemitteilung: "Rehabilitationssport unter Beachtung von Schutzmaßnahmen wiederaufnehmen"

24.04.2020 DBS: "Empfehlungen zur Wiederaufnahme nach Lockerung der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen"

07.04.2020 DBS: "Position zum Online-Rehabilitationssport"

AOK Forderungsabtretung - neu

Hier können Sie die AOK Forderungsabtretungserklärungen herunterladen

Forderungsabtretung an Abrechnungszentrum

Forderungsabtretung an Übungsgruppe

Merkblatt zur Forderungsabtretung


diese Erklärung ist DIREKT an die AOK zu schicken

AOK Baden-Württemberg Hauptverwaltung

Fachbereich Rehabilitations- und Pflegemanagement

Referat I.9.1 - Rehabilitation und Teilhabe

Presselstraße 19

70191 Stuttgart

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte ebenfalls DIREKT an die AOK BW.

Ansprechpartnerin ist hier

Frau Sonja Wetzel
sonja.wetzel(ät)bw.aok.de

Berufshaftpflicht für Ärzte im Vereinssport

Berufshaftpflicht für Ärzte im Vereinssport

Im Vereinssport eingesetzte Ärzte (z.B. Koronarsport) sollten eine eigene Berufshaftplicht Versicherung haben. Etwaige berufliche Haftpflichtrisiken sind nicht über den obligatorischen WLSB-Sportversicherungsvertrag mitversichert. Dies betrifft vor allem Vereine die einen nicht mehr praktizierenden Arzt einsetzen. Dieser kann unter Umständen keine Berufshaftpflicht Versicherung haben.

In diesem Fall können die Mitgliedsvereine aus eigenem Interesse eine Zusatzversicherung abschließen. Die ARAG hat uns dazu folgendes Angebot gegeben:

Angebot (Stand 11/2018):

Kurzfristiger Einsatz bis zu 2 Tagen p.a., Beitrag je Arzt                = 51,89 €

Kurzfristiger Einsatz bis zu einer Woche p.a., Beitrag je Arzt         = 90,90 €

Langfristiger Einsatz bis zu 1 Jahr, Beitrag je Arzt                         = 320,88 €

 

Weitere Informationen erhalten Sie beim Versicherungsbüro des Württembergischen Landessportbund e.V.

Fritz-Walter-Weg 19

70372 Stuttgart

Tel. 0711-28077-814

vsbstuttgart@arag-sport.de

Rahmenvereinbarung etc

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier finden Sie die aktuelle Rahmenvereinbarung, die Durchführungsverordnung sowie weitere relevante Dokumente rund um den Rehasport

Übersicht Leistungserbringerschlüssel

Sehr geehrte Damen und Herren,

folgende Leistungserbringerschlüssel (LEGS) sind bundesweit
bei der Abrechnung mit den Ersatzkassen anzugeben:

 

Bundesland LEGS
Baden-Württemberg 61 01 100
Bayern 61 02 300
Berlin 61 23 100
Brandenburg 61 12 100
Bremen 61 04 100
Hamburg 61 05 100
Hessen 61 06 100
Mecklenburg-Vorpommern 61 15 100
Niedersachsen 61 07 200
Nordrhein-Westfalen 61 08 200
Rheinland-Pfalz 61 09 100
Saarland 61 10 100
Sachsen 61 13 100
Sachsen Anhalt 61 14 100
Schleswig Holstein 61 11 100
Thüringen 61 16 100

 

Für die AOK ist folgender LEGS zu verwenden: 61 01 001

Für die BKK ist folgender LEGS zu verwenden: 61 01 310

Gesetzesänderung bezüglich der Kontrolle von medizintechnischen Geräten

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund einer zum 1.1.2017 in Kraft getretenen Änderung der Medizinprodukte- Betreiberverordnung gilt, dass für bestimmte Medizinprodukte - darunter fallen auch Defibrillatoren - spätestens alle 2 Jahre sicherheitstechnische Kontrollen durchzuführen oder durchführen zu lassen sind. Diese Kontrollen sind unter Angabe des Datums, der ermittelnden Messwerte, des Messverfahrens und sonstiger Beurteilungsergebnisse zu protokollieren.

Abweichend von der oben genannten Vorgabe kann bei automatischen externen Defibrillatoren (AED) in öffentlichen Räumen auf die sicherheitstechnische Kontrollen verzichtet werden, sofern diese selbsttestend sind und eine Sichtprüfung des Betreibers erfolgt.

Hier finden Sie eine Übersicht der betroffenen Produktgruppen.

Der Gesetzgeber definiert nach §2 der MPBetreibV Abs. 2. folgende als Betreiber eines Medizinprodukts:

„Betreiber eines Medizinproduktes ist jede natürliche oder juristische Person, die für den Betrieb der Gesundheitseinrichtung verantwortlich ist, in der das Medizinprodukt durch dessen Beschäftigte betrieben oder angewendet wird. Abweichend von Satz 1 ist Betreiber eines Medizinproduktes, das im Besitz eines Angehörigen der Heilberufe oder des Heilgewerbes ist und von diesem zur Verwendung in eine Gesundheitseinrichtung mitgebracht wird, der betreffende Angehörige des Heilberufs oder des Heilgewerbes. Als Betreiber gilt auch, wer außerhalb von Gesundheitseinrichtungen in seinem Betrieb oder seiner Einrichtung oder im öffentlichen Raum Medizinprodukte zur Anwendung bereithält.“

Daraus lässt sich ableiten, dass in den allermeisten Fällen vermutlich die Vereine als Betreiber gelten werden und somit auch diese für die Sicherheitstechnische Kontrollen Sorge zu tragen haben. Ausnahmen wären z.B. wenn der betreuende Arzt einen eigenen Defibrillator mitbringt oder dieser in einer öffentlichen Turnhalle durch Schule bzw. Stadt bereit gestellt wird.

Bezüglich den Sicherheitstechnischen Kontrollen haben Recherchen ergeben, dass diese sowohl von den Geräteherstellern, speziellen Dienstleistern für Medizintechnische Produkte als auch beispielsweise dem TÜV durchgeführt werden können. Hierbei lies sich ein Preisrahmen von 45 € bis 125 € für ein bis drei Geräte feststellen. Teilweise gewähren die Hersteller auch Rabatte. Wobei hier auch ein großer Unterschied bestehen kann, je nachdem welches Modell genutzt wird.

Notfallkoffer im Herzsport

Was gehört in den Notfallkoffer (2019)

Die Befüllung eines Notfallkoffers regelt DIN 13232 in der aktuell gültigen Form vom Mai 2011. Dort schreiben die Module A und B die Ausrüstung für die Notfallversorgung erwachsener Patienten vor.
Ein Notfallkoffer muss in jeder Herzsportstunde vorhanden sein. Weiterhin muss ein Defibrillator zur Verfügung stehen und es sollten Arzneimittel vorgehalten werden, die der betreuende Arzt im Notfall verabreicht, um den Betroffenen bis zum Eintreffen des Rettungswagens zu versorgen.

Folgende Inhalte werden derzeit als

Füllung nach DIN 13232:2011 Modul A+B für die Notfallversorgung erwachsener Patienten

·       Hilfsmittel zur Absaugung und Beatmung

·       Hilfsmittel zur Notintubation

·       Hilfsmittel zur Diagnostik

·       Hilfsmittel zur lnfusionstherapie

·       Ge- und Verbrauchsmaterial


Der Fachhandel bietet DIN-gemäße Notfall- ausrüstungen an. Ein Beispiel mit ausführlichen Angaben: www.mbs-medizintechnik.com

Die Norm selbst wird vom Beuth-Verlag her­ ausgegeben:  www.beuth.de

 

Zusätzlich: Automatisierter externer Defibrillator (AED)

Zusätzlich: Medikamente, die der betreuende Arzt im Notfall appliziert

 

  • Reanimation

    • 5 Amp. Adrenalin (= Epinephrin), z.B. Suprarenin

    • 2 Amp. Amiodaron

    • 10 x 10 ml NaCl 0,9 % in Kunststoffamp. (zum Verdünnen von Adrenalin)

    • 1x 500 ml Ringerlösung oder Sterofundin (Vollelektrolytlösung) lnfusionslösung

 

  • Angina pectoris

    • 1 Sprühflasche Glyceroltrinitrat (z.B. Nitrolingual-Akut Spray)

 

  • Herzinfarkt

    • 1 Amp. ASS (500 mg)

 

  • Hypertonie

    • 2 Kapseln Nifedipin (z.B. Adalat) mit 10 mg/Kapsel

 

  • Hypertonie und Tachykardie

    • 1 Amp. Metoprololtartrat (z.B. Beloc) mit 5 mg/Amp.

 

  • Allergische Reaktionen mit Atemnot

      • 1 Salbutamol-Spray

      • 1 Durchstechflasche Prednisolon 250 mg (Pulver)


    Leitlinien des ERC zur Reanimation: kostenloser Download auf www.grc-org.de/leitlinien2015

 

Leitfaden für verordnende Ärzte

Leitfaden für verordnende Ärztinnen und Ärzte:

Rehabilitationssport ist eine wertvolle Ergänzung Ihres therapeutischen Angebotes und in § 64 (früher §44) des Sozialgesetzbuches IX sowie in der Rahmenvereinbarung definiert.

Mit der Verordnung eröffnen Sie Patientinnen und Patienten mit oder mit drohender Behinderung sowie chronischer Erkrankung die Chance, durch Bewegung, Spiel und Sport in der Gruppe Defizite z.B. im motorischen, kognitiven und psychischen Bereich abzubauen und so wieder zu mehr Leistungsfähigkeit, Teilhabe und Lebensfreude zurückzufinden.


Rehabilitationssport individuell abgestimmt


Mit Ihrer Verordnung geben Sie die Art und Intensität des Bewegungsangebotes (z.B. Gymnastik, Schwimmen, Bewegungsspiele in der Gruppe) vor. Die Umsetzung erfolgt durch speziell qualifizierte Übungsleiterinnen und, die auf die Teilnehmenden eingehen und mit ihnen intensiv an der Erreichung des individuellen Rehabilitationsziels arbeiten.


Rehabilitationssport erfolgreich durch Vielfalt und gruppen- dynamische Effekte


Rehabilitationssport verfolgt das Ziel einer dauerhaften Eingliederung in Gesellschaft und Arbeitsleben und das Erreichen größtmöglicher Selbstständigkeit und Teilhabe sowie Hilfe zur Selbsthilfe.


Beispiele für Rehabilitationsziele:


  • Verbesserung der Funktionen des Haltungs- und Bewegungsapparates

  • Stärkung/Erhalt von Ausdauer und Funktionen des Kardiovaskulären Systems, der Lungenfunktion, des Stoffwechsels und der endokrinen Organe

  • Wiedererlangung von Alltagskompetenzen und sensomotorischen Fähigkeiten

  • Erlernen von Kompensationsmechanismen bei Funktionsbeeinträchtigungen der Sinnesorgane

  • Verbesserung der kognitiven und motorischen Leistungsfähigkeit

  • Erlangung von psychomotorischer Stabilität, Angstabbau und Wiederherstellung sozialer Kontaktfähigkeit

  • Stärkung des Selbstbewusstseins und der Selbstbehauptung

     

Wichtig für alle Beteiligten präzise Diagnose und Verordnung


Ihre Verordnung anhand Muster 56 der KBV ist unabhängig vom Heilmittelbudget!


Neben den gesetzlichen Krankenkassen kommen auch andere Rehabilitationsträger wie die Rentenversicherung oder die gesetzlichen Unfallversicherungsträger im Fall von anerkannten Arbeitsunfällen oder Berufserkrankungen als Kostenträger in Frage

 
Bitte beachten Sie diese Punkte:

  • Exakte Angabe der Diagnose inkl. ICD 10 unter Angabe von Funktions- und Belastungseinschränkungen im Sport

  • Angabe wichtiger Begleiterkrankungen

  • Angabe von Rehabilitationsgrund/ziel(en)

  • Empfehlung hinsichtlich definierter Rehabilitationssportarten und Inhalte sowie Leistungsumfang (Anzahl der Übungseinheiten, Frequenz/Woche)

  • Liegen Belastungseinschränkungen vor, ist es wichtig, die Verordnung hinsichtlich kontraindizierter Bewegungsübungen zu präzisieren. Entsprechende Unterlagen sind für die betreuende Ärztin/den betreuenden Arzt und die Übungsleiter/innen hilfreich

  • Training an technischen Geräten und Kampfsportarten sind keine Leistungsinhalte des Rehabilitationssportes!


Leistungsumfang individuell angepasst


Der Umfang von Rehabilitationssport ist in der Rahmenvereinbarung mit den Rehabilitationsträgern festgelegt. Als Richtwert sind diese Leistungsumfänge definiert:


  • Regelfall: 50 Übungseinheiten (ÜE) innerhalb von 18 Monaten

  • Bei besonderer Schwere der Erkrankung (im Formular angegeben): 120 ÜE innerhalb von 36 Monaten

  • Herzsport: 90 ÜE innerhalb von 24 Monaten

  • Kinderherzsport: 120 ÜE innerhalb von 24 Monaten

  • Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins: 28 ÜE

Eine komplette Übersicht und detaillierte Informationen finden Sie in der Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport vom 01.01.2011 auf der Internetseite des WBRS.

Grundsätzlich ist die Indikation so lange gegeben, wie eine fachkundige Übungsleitung unerlässlich ist, um das Rehabilitationsziel zu erreichen.

Folgeverordnungen sind möglich, wenn die Leistung notwendig, geeignet und wirtschaftlich ist. Sie sind in der hierfür vorgesehenen Zeile zu begründen. Auch kann eine neue Diagnose Grund für eine Neuverordnung sein.

 

Wichtige Zusatzinformationen für betreuende Ärztinnen und Ärzte:


Qualitätsmerkmal des Rehabilitationssports ist das Üben in festen Gruppen mit speziell ausgebildeten Übungsleiterinnen und Übungsleitern.

Jedem Sportverein, der als Leistungserbringer von Rehabilitationssport anerkannt ist, muss eine betreuende Ärztin bzw. ein betreuender Arzt zur Seite stehen. Aufgabe ist die telefonische Beratung der Vereine – hier im Besonderen der Übungsleiterinnen und Übungsleiter.

Die Rahmenvereinbarung regelt diese Aufgaben im Detail. Sie finden diese auf der Internetseite des WBRS.


Besondere Regelungen gelten für die betreuenden Ärztinnen und Ärzte von Herzsportgruppen:


  • Anwesenheit während der Übungsstunde und Überwachung der Gruppe

  • Feststellen der Belastbarkeit der einzelnen Teilnehmer inkl. Dokumentation, ggfs. Anweisungen an die Übungsleitung zu Trainingsgestaltung

  • Festlegung der Gruppengröße (max. 20 Teilnehmer)

Warum ist Ihr Engagement als Ärztin / Arzt so wichtig?

Sie helfen mit, Menschen für ein bewegtes Leben zu motivieren und damit deren Lebensqualität zu verbessern, Risikofaktoren zu minimieren und deren kognitive Leistungsfähigkeit zu erhalten oder auch zu steigern.

Nicht zuletzt kann in vielen Fällen durch regelmäßiges Training auch eine Reduzierung von Medikamenten erreicht werden, die Ihr Medikamentenbudget spürbar entlastet.

Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag, ein gesamtgesellschaftliches Problem zu bekämpfen. Positive Rückmeldungen Ihrer Patientinnen und Patienten werden Sie darin bestärken.

Ohne ärztliche Betreuung kann kein Rehasport stattfinden und die Versorgung der Patienten mit der ergänzenden Maßnahme zur Rehabilitation ist gefährdet.

Mit Ihrer ärztlichen Fachkompetenz engagieren Sie sich für das Gemeinwohl und unterstützen das aktive Gesundheitsverhalten der Rehasportler. Sie leisten dadurch Hilfe zur Selbsthilfe.

Wir hoffen, dass wir Sie mit diesen Informationen bei Ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit unterstützen können. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

 

Rehabilitationssport kann viel bewegen!

Kleine Revolution für Herzgruppen

Frechen, 2. August 2017. Seit dem 31. Juli 2017 darf ein Arzt bis zu drei Herzgruppen parallel betreuen. Der Vizepräsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), Thomas Härtel, erklärt dazu: „Diese Regelung stellt eine wesentliche Erleichterung für die Durchführung von Herzgruppen dar. Die bisher erforderliche ständige Anwesenheit des Arztes in jeder einzelnen Herzgruppe ist nicht mehr erforderlich, dennoch bleibt die ärztliche Begleitung und Betreuung sichergestellt.“

Die Neuerung für den ärztlich verordneten Rehabilitationssport, für die sich die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (DGPR) und der DBS eingesetzt haben, wurde nun durch die Rehabilitationsträger auf Bundesebene genehmigt. Damit diese Sonderregelung von den Vereinen in Anspruch genommen werden kann, müssen bestimmte Rahmenbedingungen gegeben sein:

  • Übungsräume liegen auf einer Ebene und sind untereinander schnell und barrierearm erreichbar (z.B. Dreifachsporthalle)
  • die ärztliche Betreuung und die Übungsleitung kennen die kürzesten Wege zwischen den Übungsräumen
  • ärztliche Betreuung erfolgt über die volle Übungszeit und die persönliche Anwesenheitszeit ist auf alle beteiligten Gruppen aufgeteilt
  • Defibrillator und Notfallkoffer sind zentral aufgestellt und sind zu jeder Zeit für alle Gruppen zugänglich
  • bei Notfällen oder Unfällen wird die Übungseinheit der betroffenen Gruppe abgebrochen und entsprechende Notfallmaßnahmen eingeleitet

Darüber hinaus sind die Herzgruppenteilnehmer, verordnenden Ärzte sowie der anerkennende DBS-Landesverband über die Inanspruchnahme der Sonderregelung zu informieren.

„Mit dieser Sonderregelung“ so die leitende Ärztin und DBS-Vizepräsidentin, Dr. Vera Jaron, „gehen wir einen ersten Schritt, um weiterhin für eine flächendeckende Versorgung mit Herzgruppen zu sorgen. Wir werden jedoch weiter nach Lösungen suchen, um insbesondere im ländlichen Raum ein bedarfsgerechtes Angebot für die Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sicherzustellen.“

Die Grundlage für diese Sonderregelung wurde auf einem Workshop zur Weiterentwicklung der Herzgruppen im ärztlich verordneten Rehabilitationssport in Berlin Ende 2016 gelegt. Damit wurden erweiterte Handlungsoptionen für Vereine geschaffen, die Herzgruppen anbieten. Der DBS setzt sich weiterhin dafür ein, zusätzliche Handlungsoptionen für die Vereine zur Sicherung der Herzgruppen zu erarbeiten.

Formular 56

Sehr geehrte Damen und Herren,

sie können das Formular 56 unter folgender Adresse bestellen:

per Mail: arztformular@kohlhammer.de

oder  

per Fax: 0711- 78 63 83 40

Bitte das Stichwort 'Formular 56' angeben

Vermehrte Abrechnungsprüfung der BARMER GEK

Die BARMER GEK scheint aktuell vermehrt die Abrechnungsberechtigung von Leistungserbringern im Rehabilitationssport zu überprüfen. Offenbar ist die BARMER die erste Ersatzkasse, die die vdek-Datenbank, auf Grundlage der durch die Landesverbände gemeldeten Datenfeldliste, zur Prüfung der Abrechnung nutzt.
Es ist damit zu rechnen, dass bei erfolgreicher Prüfung durch die BARMER, auch andere Ersatzkassen nachziehen werden. Da es sich um eine teilweise Automatisierung der Prüfung handeln dürfte, erhöht sich damit die Wichtigkeit einer korrekten Meldung an die Rehabilitationsträger nochmals deutlich.

Erklärung zur regelmässigen Teilnahme am Rehasport

Sehr geehrte Damen und Herren,

>>>>> hier <<<<< finden sie die gemeinsame Erklärung des DBS und des vdek zur regelmässigen Teilnahme am Rehasport.

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