Regelung im Umgang mit Verordnungen zum Rehabilitationssport

 

Aussage Kassen (Stand: 24.07.2020)

Die gesetzlichen Krankenkassen haben sich auf eine einheitliche, bundesweite Regelung zum (max.)  Verlängerungszeitraum verständigt. Diese Regelung ist unbürokratisch ausgestaltet, um sowohl den Leistungserbringern als auch den Krankenkassen und ihren Abrechnungsdienstleistern unnötige Verwaltungsaufwände in jedem bewilligten Fall zu ersparen.

Vor dem 16.03.2020 bewilligte Verordnungen Muster 56
Bei Verordnungen Muster 56, die vor dem 16.03.2020 bewilligt wurden und am 16.03.2020 noch gültig waren, wird die Anspruchsdauer automatisch um sechs Monate verlängert.

Im Zeitraum vom 16.03.2020 bis 31.07.2020 bewilligte Verordnungen Muster 56
Bei Verordnungen Muster 56, die im Zeitraum vom 16.03.2020 bis 31.07.2020 bewilligt wurden, wird die Anspruchsdauer automatisch um sechs Monate verlängert.

Nach dem 31.07.2020 bewilligte Verordnungen Muster 56
Für nach dem 31.07.2020 bewilligte Verordnungen gilt die von der Krankenkasse bewilligte Anspruchsdauer.

Teilnahmebestätigung/Abrechnung
Es wird empfohlen, in Bezug auf den coronabedingten Unterbrechungszeitraum bzw. Verlängerungszeitraum der Genehmigung auf der Teilnahmebestätigung oder Abrechnung einen Hinweis wie „Corona“ anzugeben. Diese Information ergeht zugleich im Namen

  • des AOK-Bundesverbandes GbR
  • des BKK Dachverbandes e.V.
  • des IKK e.V.
  • der KNAPPSCHAFT
  • der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau
  • des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek).

 

Aussage DRV BW (Stand: 28.07.2020)

Verordnungen der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg werden unbürokratisch verlängert. Es gelten weiterhin die Sonderregelungen aus dem Rundschreiben vom 20.03.2020:

  • Für alle Nachsorgeleistungen sowie Rehabilitationssport/ Funktionstraining werden für die kommenden Monate alle Fristen für Beginn, Abschluss und Unterbrechung bzw. Verlängerung der Kostenzusage aufgehoben.
  • Ausfallhonorare können mangels Rechtsgrundlage durch die Rentenversicherung nicht erfolgen.

 

Aussage DRV Bund (Stand: 30.04.2020)

Damit derzeit nicht mögliche Leistungen ggf. zeitnah nachgeholt werden können, erklären wir uns bereit, für Versicherte der DRV Bund die in der BAR-Rahmenvereinbarung festgelegten Fristen für Beginn und Abschluss um 3 Monate zu verlängern. Es gilt die mit der jeweiligen Verordnung verbundene Zusage der DRV Bund zur Kostenübernahme also grundsätzlich auch bei einem entsprechend späteren Beginn bzw. späterer Fortführung sowie Beendigung.

Kann eine (weitere) Durchführung von Reha-Sport bzw. Funktionstraining nicht innerhalb der eingeräumten Fristenverlängerung erfolgen (z.B. weil sich die Krisensituation bis dahin nicht wesentlich gebessert hat), kann eine Abrechnung der zu Lasten der DRV Bund wahrgenommenen Leistung nur bis zum Ende der Fristverlängerung erfolgen. Eine weitere Verlängerung kommt mit Blick auf den für die Leistung maßgeblichen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit der vorhergehenden medizinischen Rehabilitation nicht in Betracht.

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