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Regelung im Umgang mit Verordnungen zum Rehabilitationssport

Aussage Kassen (Stand: 20.09.2021)

Die gesetzlichen Krankenversicherungen ermöglichen eine unbürokratische Verlängerung des Bewilligungszeitraums von Verordnungen. Hierzu bedarf es keiner besonderen Antragstellung durch die Versicherten bzw. die Leistungserbringer. Zudem spielt es keine Rolle, ob die Versicherten aus Angst vor Ansteckung nicht mehr teilnehmen, die Leistungserbringer die Übungsveranstaltungen abgesagt haben, die Übungsstätten geschlossen wurden oder die Durchführung behördlicherseits untersagt wurde.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen haben sich auf eine einheitliche bundesweite Regelung zum (max.) Verlängerungszeitraum verständigt.

Vor dem 16.03.2020 bewilligte Verordnungen (Muster 56):
Bei Verordnungen (Muster 56), die vor dem 16.03.2020 bewilligt wurden und am 16.03.2020 noch gültig waren, wird die Anspruchsdauer automatisch um sechs Monate verlängert.

Im Zeitraum vom 16.03.2020 bis 30.09.2021 bewilligte Verordnungen (Muster 56):
Bei Verordnungen (Muster 56), die in diesem Zeitraum bewilligt wurden bzw. noch bewilligt werden, wird die Anspruchsdauer automatisch um sechs Monate verlängert.

Nach dem 30.09.2021 bewilligte Verordnungen (Muster 56):
Es gilt die von der Krankenkasse bewilligte Anspruchsdauer.

Teilnahmebestätigung/Abrechnung
Es wird empfohlen, in Bezug auf den coronabedingten Unterbrechungszeitraum bzw. Verlängerungszeitraum der Genehmigung auf der Teilnahmebestätigung oder Abrechnung einen Hinweis wie „Corona“ anzugeben. Diese Information ergeht zugleich im Namen

    • des AOK-Bundesverbandes GbR
    • des BKK Dachverbandes e.V.
    • des IKK e.V.
    • der KNAPPSCHAFT
    • der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau
    • des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek).

 

Aussage DRV BW (Stand: 17.12.2020)

Entlassung aus der Leistung zur medizinischen Rehabilitation bis zum 31.12.2020

Versicherte, die corona-bedingt ihre Reha-Nachsorge im Zeitraum 18. März bis 31. Dezember 2020 nicht begonnen bzw. unterbrochen haben, müssen spätestens bis zum 30. Juni 2021 ihre Nachsorgeleistung angetreten bzw. fortgeführt haben. Andernfalls verliert die Kostenzusage der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg ihre Gültigkeit. Dies gilt gleichermaßen für Versicherte, welche corona-bedingt ihren Rehabilitationssport/ Funktionstraining im Zeitraum vom 18.März bis 31. Dezember 2020 nicht begonnen bzw. unterbrochen haben.

Entlassung aus der Leistung zur medizinischen Rehabilitation ab dem 01.01.2021 bis zum 30.06.2021

Für alle Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, die in der Zeit vom 01.01.2021 bis 30.06.2021 beendet werden, können alle bestehenden Fristen -zum Nachsorgebeginn, -zur Unterbrechung und -zum Ende um maximal 3 Monate verlängert werden. Wir weisen jedoch darauf hin, dass sich diese Reglung zur Fristverlängerung nur auf Umstände bezieht, die mit der Corona-Pandemie in Zusammenhang stehen.

Eine weitere Fristverlängerung ist ausgeschlossen. Nach diesem Zeitpunkt verliert die Kostenzusage ihre Gültigkeit und für danach erbrachte Nachsorgeleistungen werden keine Kosten übernommen.

 

Aussage DRV Bund (Stand: 20.09.2021)

Angesichts der Corona-Pandemie hat die DRV Bund für ihre Versicherten die geregelten Beginn-, Unterbrechungs- und Abschlussfristen im Zusammenhang mit der Durchführung von Rehabilitationssport verlängert. Die Kostenübernahmedauer von in der Regel sechs Monaten (beginnend ab dem 1. Tag der Übungsveranstaltung) bleibt unberührt. Eine weitere Fristverlängerung ist im Hinblick auf den vorgegebenen Zusammenhang mit der vorhergehenden Leistung zur Rehabilitation ausgeschlossen. Danach verliert die Kostenzusage ihre Gültigkeit.

Entlassung aus der Leistung zur med. Rehabilitation vom 01.01.2021 bis 31.12.2021:
Für Versicherte, deren medizinische Rehabilitations-Leistung zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2021 endet, verlängern sich die bestehenden Fristen für Beginn und Abschluss der Leistung um bis zu drei Monate.

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