HANDICAP MACHT SCHULE: Ein perfekter Tag am Uhland-Gymnasium in Tübingen

Am Donnerstag, den 01.03. fand im Tübinger Uhland-Gymnasium ein weiterer Termin von HANDICAP MACHT SCHULE (HMS) mit Rollstuhlbasketball statt. Im Gegensatz zu den anderen 50 HMS Terminen gab es dieses Mal jedoch einen gravierenden Unterschied.

180301 HMS Uhland Gymnasiu Quelle WBRSUlmer

Bild: Die drei Trainer (v.l.n.r.: Barbara List, Werner Rieger und Sportlehrer Sebastian Frey) haben den Schülern der 10. Klasse gezeigt worauf es beim Rollstuhlbasketball ankommt.

Den Unterschied machte Sebastian Frey aus. Frey ist Rollstuhlfahrer, aktiver Rollstuhlrugby-Spieler beim RSKV Tübingen und hauptberuflich Sport- und Englischlehrer am Uhland-Gymnasium. Projektleiter Andreas Escher und Barbara List (Terminkoordinatorin) sind sich einig: „Als wir erfahren haben, dass es in Tübingen einen Sportlehrer im Rollstuhl gibt, war klar, dass wir hier mit HANDICAP MACHT SCHULE (Rollstuhlbasketball) genau richtig sind." So gab es zum ersten Mal die Situation, dass gemeinsam mit Werner Rieger ein weiterer Lehrer im Rollstuhl die 90 Minuten Rollstuhlbasketball umsetzte. Auch bei den teilnehmenden Schülern gab es einen Unterschied zum klassischen HMS-Termin. So waren es dieses Mal Schüler aus der zehnten Klasse. Bei den klassischen Schulbesuchen besucht man Grundschulen und führt Blindenfußball und Rollstuhlbasketball mit vierten Klassen durch. Besonders erfreulich auch die lokale Berichterstattung: Das Schwäbische Tagblatt berichtete umfangreich mit Bild vom Schulbesuch. Link zum Bericht

WBRS, Schule, Sportverein und Presse vor Ort arbeiten Hand in Hand

„Mit Sebastian Frey haben wir einen engagierten Sportlehrer im Rollstuhl, der zugleich auch aktiver Rollstuhlrugby-Spieler beim WBRS Mitgliedsverein RSKV Tübingen ist. „Für uns wird es in Zukunft immer wichtiger, die Brücke zu unseren Vereinen zu schlagen, damit das Miteinander im Sport (Inklusion) auch nachhaltig in den Vereinen vor Ort gelebt wird.  Dieser Termin war perfekt: Alle haben an einem Strang gezogen“, freut sich das HMS Team auf die nächsten Termine.

Nicht zu vergessen: Das alles wäre nicht möglich, ohne die HMS Partner Herzenssache e.V., die inorsys GmbH, die paramobil GmbH und die SportRegion Stuttgart.

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