Karate: Positive Halbjahresbilanz für Achim Haubennestel

Von der sportlichen Sicht war es für den Achim Haubennestel das erfolgreichste Halbjahr der letzten 10 Jahren.

Mit dem Rheinland-pfälzischer und Deutscher Meister im Para-Karate des DKV, Deutscher Karate Verband, fing das Jahr schon gut an.

20190710 AchimHaubennestel1HJDurch den Baden-württembergischer und Deutscher Meister im Traditionell Style der WKU, World Kickboxing and Karate Union, konnte sich Achim für die Weltmeisterschaft der WKU in Bregenz qualifizieren. Achim fühlt sich hin und
hergerissen: „Nach dem ich nominiert wurde und die Entfernung nicht so groß ist, wäre es schon eine Reise wert. Da spielt neben dem sportlichen noch viele andere Dinge eine Rolle. Wie immer das liebe Geld, da wäre ein Sponsor hilfreich, neben den familiären Verpflichtungen, gibt es noch viele andere Unbekannte.“ Dafür spricht, dass Bregenz für Achim immer eine Reise wert war. 2015 scheiterte eine WM Teilnahme hauptsächlich auf Grund der Distanz und dem finanziellen Aspekt. Die USA sind einfach nicht um die Ecke. Die WKU und ihr Präsident, Klaus Nonnenmacher, sind bekannt durch die Liveübertragungen der Stekos Fight Night. Die wohl bekanntesten Profisportler sind Dr. Christine Theiss und Michael Smolik.

Neben der Deutsche Meisterschaft des Bundesfachverband Ikkaido Deutschland für Handicap Sportler konnte sich Achim auch den Titel Internationaler Deutscher Meister in Hardstyle und Softstyle bei der ICO, International Combat Organisation, holen, bei der letzteren war Achim 2018 für die WM in Rom nominiert, konnte aber aus familiären Gründen nicht teilnehmen. 2019 findet die WM in Glasgow statt, daraus wird wohl wieder nichts. Das ist doppelt so ärgerlich, weil in Glasgow die erste Ikkaido WM stattfinden wird.

Zuletzt konnte sich der Goju Jutsu Formenläufer noch den Europa Meister Titel im Softstyle der KADO Germany / Southwest Institute Of Martial Arts sichern.

Achim gibt einen Einblick für das zweite Halbjahr: „Es kommen noch einige hochkarätige Meisterschaften und damit verbunden Herausforderungen, mal sehen was möglich ist. Neben Willen und Fleiß braucht man einfach auch Glück. An diesem Tag, wenn es auf die Matte geht, muss alles stimmen. Ich muss aus gesundheitlichen Gründen unentwegt Trainieren um physisch und psychisch stabil zu sein. Das schmerzt zwar oft, aber es muss halt sein. Getreu dem Motto: „Hör nicht auf wenn es weh tut, hör auf wenn du fertig bist!“ Mein Vorteil ist, dass ich sehr vielseitig bin und wenn es bei der einen Kategorie nicht läuft, habe ich die Möglichkeit, in einer anderen Kategorie die Scharte wieder auszuwetzen. Vielleicht kommt bis zum Ende des Jahres doch noch ein WM Titel dazu.“

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