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Fachwart  Harald Laue mail

Erfolgreiche WBRS-Starter beim Weltranglistenturnier

Das erste Weltranglistenturnier des Jahres fand im italienischen Lignano statt.

Über 400 Starter spielten in den verschiedenen Wettkampfklassen um die Titel in Einzel und Team. Der WBRS war mit seinen Kaderspielern erfolgreich vertreten.

20190318 Deutsche Mannschaft Lignano 2019 HDoesseler

Ihr erst zweites Turnier spielte Sarah Kornau in der WK 5. Nach zwei knappen Niederlagen zu Beginn, siegte sie gegen eine ebenfalls noch eher unerfahrene Französin souverän. Im Match um Rang 3 unterlag sie dann hauchdünn mit 2:3 Sätzen und belegte somit den vierten Endrang. Jubeln konnte Sarah dann zusammen mit Sandra Mikolaschek und Lisa Hentig im Teambewerb. Ohne Niederlage qualifizierte sich das deutsche Trio für das Halbfinale. Dort verlor man dann erwartungsgemäß gegen das topgesetzte Team aus Serbien. Doch somit konnte sich Sarah bereits bei ihrem zweiten internationalen Einsatz bei der Siegerehrung über eine Bronzemedaille freuen.

Thomas Brüchle spielte sich ohne Satzverlust in der Wettkampfklasse 3 in die KO-Runde. Im Achtelfinale stand er dann aber kurz vor dem Aus. Gegen den Thailänder Lawong lag er bereits mit 0:2 Sätzen und 6:8 im Hintertreffen, bevor er mächtig zulegte und die gesamte Begegnung noch zu seinen Gunsten drehen konnte. Auch im Viertelfinale war es mehr Kampf und Krampf bei dem Viersatzerfolg über Walder Knaf aus Brasilien.  In der Runde der letzten Vier wartete wieder einmal Dauerrivale Florian Merrien aus Frankreich. Gegen die Nummer 4 der Welt zeigte Thomas sein bestes Tischtennis und gewann verdient in drei Durchgängen. Auch im Endspiel gab es ein Aufeinandertreffen zweier Bekannten.  Thomas musste gegen Teamkollege Tom Schmidberger ran. In einem hochklassigen Duell mit vielen tollen Ballwechseln unterlag der Kornwestheimer denkbar knapp mit 9:11 im Entscheidungssatz, freute sich aber sehr über Silber. „Das war ein erster Gradmesser auf dem Weg zur EM im September und natürlich auch schon Richtung Tokyo 2020. War das Spielerische noch eher steigerungsfähig, bin ich mit meiner mentalen Leistung sehr zufrieden“, meinte der Lindauer kurz nach dem Finale.

Erwartungsgemäß, aber mit einigen Problemen gewannen die Teamweltmeister ohne jegliche Niederlage den Mannschaftsbewerb. Gegen Korea, Italien, Serbien, Slowenien und das Mixedduo USA/ Rumänien siegte man jeweils mit 2:0.

 

Foto (des gesamten Deutschen Teams): Hannes Doesseler

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