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Tischtennis: 6 Medaillen für Team Ba-Wü bei Deutscher Jugendmeisterschaft

Deutsche Jugendmeisterschaften (U25) am 24.03.2018 in Brandenburg /Havel: Zweimal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze sind das Ergebnis des Team BaWü bei der Deutschen Meisterschaft der Jugend im Behinderten Tischtennis.

20180324 K Team BaWü frei verwendbar

Das Team von 7 Spielern aus Württemberg und 4 Spielern aus Baden mit den Betreuern Momcil Bojic, Juliane Wolf, Anika Müller und Harald Laue.war am Freitag den 23.03. aus Baden Württemberg nach Brandenburg Havel vor den Toren Berlins angereist. Mit drei Neustarten waren die Erwartungen des Trainerteams nicht in schwindelnden Höhen. So sollten die Erststarter bei den DJM in erster Linie mal Erfahrungen sammeln. Bevor es aber zum Wettkampf kam, mussten die Frischlinge zur Klassifizierung. Diese wurde diesmal von einem polnischen internationalen Klassifizierer durchgeführt. Diesen musste man diesmal um Hilfe bitten, da alle nationalen Klassifizierer nicht zur Verfügung standen. Ergebnis der Klassifizierung war, dass Lasse Hauser in WKAB, Michel Rist in WK8 und die badischen Spieler Darwin Scholz in die WK 8, Maximilian Jacob in WK 7 und Henk Slaghuis in die WK AB eingestuft wurden.

Neustarter Lasse Hauser konnte in der WK AB voll überzeugen, überstand die Gruppenphase ohne Niederlage und hatte dadurch auch noch das Glück des Tüchtigen mit einem Freilos im Viertelfinale. Im Halbfinale war allerdings dann Schluss. Trotzdem ein riesen Erfolg mit Bronze die Heimreise antreten zu dürfen. In der WK 6-7 der weiblichen Jugend spielte Celine Pistora groß auf. Gegen die spätere Siegerin Corina Hochdorfer aus Rheinland-Pfalz hatte Sie noch kaum etwas  entgegen zusetzten. Allerdings die zwei nächsten Spiele wurden für die Zuschauer zum wahren Krimi. Celine hatte gegen Tiziana Oliv aus Hessen im vierten Satz schon Matchball, musste aber dann doch in den Fünften und entscheidenden Satz. Hier zeigte Sie Nervenstärke und entschied diesen mit 11:8 für sich. Auch das entscheiden Spiel um die Platzierung gegen Vanessa Perner aus Schleswig-Holstein wurde zum Fünfsatz Spiel. Durch kuragierte Rückhand Schmetterbälle konnte Sie den Satz mit 12:10 für sich entscheiden. Dies bedeutete in der Endabrechnung Vizemeisterin. In der WK 8 mussten gleich fünf Spieler aus dem Team BaWü in vier Gruppen aufgeteilt um den Titel antreten. Die Erststarter Darwin Scholz und Michel Rist sowie Denis Krause hatten hier mit den Gruppensiegen noch nichts zu tun, konnten aber Achtungserfolge verzeichnen. Wie erwartet haben sich Johannes Lehrer und Moritz Blumenstock in den jeweiligen Gruppen als erste durchgesetzt. Im Viertelfinale konnten dann beide deren Spiel gewinnen, und es kam zum erneuten Halbfinale wie im Vorjahr, Lehrer gegen Blumenstock. Ein fünf Satz Krimi, den dann beide Spieler im entscheidenden Satz dem Anschein nach nicht gewinnen wollten. Mit 15:13 ging dieser dann an Moritz. Moritz setzte sich dann überraschend klar gegen den Vorjahressieger Karl Wizgall aus Schleswig-Holstein mit 3:1 Sätzen durch und darf sich zu Recht Deutscher Meister nennen. Beide hatten auch noch Bronze aus der Doppel Konkurrenz mit im Gepäck der Heimreise. Bei 30 teilnehmenden Teams war im Halbfinale Endstation gegen das Schleswig-Holsteinische Team Sturm / Wagner. In WK 1-5 hatte es Alba Blazquez nur mit männlichen Jugendlichen zu tun und hatte es dementsprechend schwer sich in der Gruppe durchzusetzen. In der WK 6-7 traten Tim Laue und Maximilian Jacob an. Während Maximilian in seiner Gruppe kein Spiel für sich entscheiden konnte, holte Tim ohne Satzverlust den Gruppensieg, und spielte auch bis zum Finale in diesem Modus weiter. Er holte damit ungefährdet gegen seinen C-Kader Kamerad aus dem Nationalteam Benedikt Müller aus Hessen den Deutschen Meistertitel.

Es war insgesamt, wie in den Jahren zuvor, wieder eine gelungene Reise zur DJM ins ferne Brandenburg Havel in dem das Team aus Baden und Württemberg wieder weiter zusammengewachsen ist. Dazu haben auch die neuen jungen „Wilden“ beigetragen.

Text und Bilder: Harald Laue Fachwart Tischtennis im WBRS

 

 

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