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Fachwart  Harald Laue mail

21 Medaillen für Team Ba-Wü bei DM

Mannschaftsfoto DM 2016 kVom 22.-23.04. ging das Team Ba-Wü mit insgesamt 23 Athleten (Bild: Mannschaftsbild bei den "Stehern")  in verschiedenen Wettkampfklassen (WK) bei zwei parallel stattfindenden  Deutschen Meisterschaften ins Rennen.

Während die „stehenden“ Spieler in Heuchelheim (Hessen) an den Start gingen, kämpften die Rollstuhlfahrer im 80 km südlich gelegenen Frankfurt um Medaillen. Insgesamt  konnte man 21 Medaillen gewinnen, davon fünf Deutsche Meister Titel. Juliane Wolf (BSG Offenburg), Thomas Brüchle (SV Salamander Kornwestheim) und Michael Roll (SV Hoffeld) waren die erfolgreichsten Ba-Wü Starter.

Brüchle, Högemann, Sieger und Faust holen die Medaillen bei den „Rollis“

Bebion BruechleThomas Brüchle (auf Bild mit Marco Bebion), zweifacher Europameister und Weltranglistendritter, schaffte  in Frankfurt sowohl im Einzel als auch Doppel  den Sprung ins Finale. Im Einzelfinale der WK 3 musste er sich seinem Doppelpartner und Weltranglistenzweiten Thomas Schmidberger (Borussia Düsseldorf) geschlagen geben. Zusammen mit Schmidberger gewann er souverän den Doppelwettbewerb. Für eine positive Überraschung sorgte Gudrun Högemann (VfL Sindelfingen) zusammen mit Dietmar Kober (RSV Bayreuth) im Mixed-Wettbewerb, als man sich erst Schmidberger/Mikolaschek (beide Borussia Düsseldorf) im Finale geschlagen geben musste.  Auch im Doppel war Högemann vorne dabei und erreichte mit Schneider (BSV Bayreuth) einen dritten Platz. Ebenfalls Dritter wurde Alexej Faust vom VfR Ludwigsburg im Einzel der WK 1. Für den zweiten Platz reichte es bei Marcus Sieger (VfL Sindelfingen) zusammen mit Grünkemeyer im Doppelwettbewerb. Nicht ganz zur Medaille reichte es bei Markus Korioth, ebenfalls VfL Sindelfingen. Korioth belegte den fünften Platz in der WK 1. Das Doppel Wintermantel (VfL Sindelfingen) und Pfieffer (VfR Ludwigsburg) schied bereits in der Vorrunde aus. Somit konnten die sieben Rollstuhlfahrer (WK 1-5) insgesamt sechs Medaillen erspielen. Betreut wurden die Spieler von Marco Bebion und Mikael Angue. Als Physiotherapeutin war Irmela Klett vor Ort.

Vize-Europameisterin Wolf ohne Einzelniederlage – Roll mit furiosem Endspurt zum Titel

In der Offenen Klasse schafften Juliane Wolf und Michael Roll den Sprung ins Finale. Auf dem Weg dorthin konnte Wolf bereits im Halbfinale Reeg (TTG Büßfeld) überraschend deutlich in drei Sätzen bezwingen. Gegen Materialspielerin Kramm (BSV München) zeigte Wolf dann sowohl spielerisch als auch taktisch eine starke Leistung und holte sich den Titel. Eine blitzsaubere Leistung zeigte die junge Dame dann auch im Wettbewerb der WK 6-8. Hier blieb Wolf ohne Satzverlust. Im Doppel-wettbewerb gab es zusammen mit Lenke (TSF Heuchelheim) dann im Finale gegen Kramm/Reeg  die einzige Niederlage für die Offenburgerin. Souverän bis ins Finale der Offenen Klasse spielte sich der 19 Jahre junge Michael Roll. Hier hatte der 19 Jahre junge Verbandsliga-Spieler allerdings beim 0:3 gegen Brinkmann (RBS Solingen) kaum Chancen.  Im Wettbewerb der WK 10 stand Roll im Halbfinale beim Stand von 0:2 Sätzen im Ba-Wü internen Duell gegen Werner (BSV Walldorf) kurz vor dem Aus. Roll drehte die Partie noch hauchdünn mit 11:9 im Entscheidungssatz zu seinen Gunsten. Im Finale glückte ihm dann die Revanche für den Vortag gegen Brinkmann. Mit vielen kleinen Punkten und offensivem Spielstiel gingen das Match mit 3:1 Sätzen und damit der Titel verdient an den C-Kader Spieler.

Gutes Teamwork bringt Medaillen im Doppel

Auch in den Doppelwettbewerben konnte man ganz vorne mitspielen. Im Doppel der WK 10 gewann Routinier Gerd Werner mit Ralf Meyer (BSG Offenburg) den Titel, während  Roll und Schneider (beide SV Hoffeld)  im selben Wettbewerb  Dritter wurden. Juliane Wolf schaffte  Im Doppelwettbewerb zusammen mit Lenke (TSF Heuchelheim)  den Sprung ins Damen-Finale der WK 9-Allgemeine Behinderung (AB). Ebenfalls den zweiten Platz im Doppel belegte Lazgin Sis (SV Hoffeld) mit Wikgall in der WK AB. Sener Oguz (BSG Offenburg) erreichte mit Perbey (BSV Wedding-Reinickendorf e.V.)  einen weiteren zweiten Platz in der WK 6-7.  Die beiden Nachwuchsspieler Moritz Blumenstock (VSG Mitteltal-Obertal) und Johannes Lehrer (BRSG Bietigheim-Bissingen) kamen beim Doppelwettbewerb der WK 8 bis ins Halbfinale.

Zahlreiche Medaillenplätze im Einzel

Für Titelverteidiger Werner reichte es dieses Mal in der WK 10 zum dritten Platz, während  David Korn (BSV Walldorf) ebenfalls im Halbfinale (gegen Brinkmann) in vier Sätzen gratulieren musste. In der WK 6 konnte Nachwuchs-Spieler Tim Laue nicht ganz an seinen starken zweiten Platz vom Vorjahr anknüpfen. Nach knappem Spielverlauf musst sich der Spieler vom SV Hoffeld mit 2:3 Sätzen Mewes  (Borussia Düsseldorf) im Halbfinale geschlagen geben. In der WK 9 war für Lazgin Sis und Jannik Schneider auch im Halbfinale Endstation. Dabei hatte Sis gegen Kritzmann den Sieg schon fast auf dem Schläger und verlor etwas unglücklich in der Verlängerung des fünften Satzes.

Den Sprung ins Hauptfeld der WK 7 schafften Stefan Strobel (TSG Ulm-Söflingen) und Sener Oguz. Während Strobel im Achtelfinale scheiterte, war für Oguz in der Runde der letzten acht Schluss. Ein gutes Turnier zeigten auch die U25 Spieler Blumenstock und Lehrer. Im Achtelfinale setzte sich Blumenstock gegen Lehrer durch, musste sich aber dann im Viertelfinale Götz (BSG Neumünster) geschlagen geben. Bereits in der Vorrunde schieden Dimitrios Kouloudis und Julia Rottmayer (beide TSG Reutlingen) in der WK AB aus. Die jungen Erststarter Stefan Löw (TSG Ulm-Söflingen) und Celine Pistora (SV Böblingen) konnten in der WK 6 wichtige Erfahrungen sammeln. Als Betreuer waren Gabriel Gaa, Daniel Sagan, Andreas Escher und Daniela Brucker dabei. Des Weiteren unterstützte Physiotherapeut Ulrich Trump die Athleten gewohnt gut.

Der gesamte Medaillenspiegel für das Team Ba-Wü:

    Platz: 5 Mal (5 Spieler)
    Platz: 6 Mal (6 Spieler)
    Platz: 10 Mal  (11 Spieler)


Die Medaillenplätze der gesamten DM anbei

>>Medaillenplätze DM

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