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Gut zu wissen

Bei der Ballsportart Volleyball stehen sich zwei Mannschaften mit jeweils sechs Spie­ler*innen auf einem 9 x 18 Meter großen Feld gegenüber, das mittig durch ein Netz geteilt wird. Ziel des Spiels ist es, den Ball so über das Netz zu schlagen, dass er von der gegnerischen Mannschaft nicht mehr regelkon­form zurückgespielt werden kann. Die Netzhöhen werden dabei an Geschlecht und Alter angepasst. Im Behindertensport wird zwischen den Varianten Stand- und Sitzvolleyball unterschieden. Die Spielfeldab­messungen, die Netzhöhe und das Spielgerät sind beim Stand­volleyball identisch mit dem klassischen Volleyball.

Ebenso ist die Mannschaftsgröße mit sechs Spieler*innen pro Team bei bei­den Varianten gleich. Die Unterschiede beim Sitzvolleyball ergeben sich daraus, dass auf dem Hallenboden sitzend gespielt wird und entsprechend das Netz mit einer Höhe von maximal 1,15 Metern bei den Herren bzw. 1,05 Metern bei den Damen deutlich niedriger ist. Zudem ist die Spiel­feldgröße mit 10 x 6 Metern geringer. Dadurch ist Sitzvolleyball eine sehr temporeiche Variante, die viel Präzision verlangt.

Sowohl Stand- als auch Sitzvolleyball eignet sich für das Zusammenspiel von Menschen mit unterschied­licher Behinderung und Menschen ohne Behinderung. Beim Standvolleyball können je nach Behinderung spezielle Prothesen verwendet werden, im Bereich des Breitensports ist das Training aber auch mit der Alltagsprothese gut zu bewältigen. Beim Sitzvolleyball werden keine Prothesen benötigt. Da bei dieser Va­riante eine ausgeprägte Rumpfstabilität notwendig ist, muss bei Menschen mit einer Querschnittslähmung individuell abgestimmt werden, ob die Sportart geeignet ist. Generell lassen sich sowohl Stand- als auch Sitzvolleyball ohne Probleme in das Vereinsangebot aufnehmen oder in bestehende Volleyballstrukturen integrieren.

 

Für Fragen steht unser Fachwart Claus Ellinger gerne zur Verfügung:

sitzball@wbrs-online.net