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Rollstuhlfechten

Fachwartin:
Ira Ziegler

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Maurice Schmidt DRS-Sportler des Jahres

Der Deutsche Rollstuhl-Sportverband e.V. (DRS) hat in diesem Jahr seine Ehrenpreise im Rahmen der Rehacare Messe in Düsseldorf am Stand der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der ihr angeschlossenen Institutionen und Einrichtungen vergeben. Die Internationale Fachmesse für Rehabilitation und Pflege bot den passenden Rahmen dafür.

Bei den Paralympischen Spielen in Paris gehörte Maurice Schmidt zu den Überraschungen im deutschen Team. Der 25-jährige Rollstuhlfechter mit angeborener Dysmelie gewann in der französischen Hauptstadt bei seinen zweiten Paralympischen Spielen sensationell die Goldmedaille und krönte damit seine bisherige Fechtkarriere.

Der mehrfache WM- und EM-Medaillengewinner und Deutscher Meister knüpft damit – endlich – an erfolgreiche Zeiten namhafter deutscher Rollstuhlfechter*innen an, wie dem langjährigen zweiten stellvertretenden Vorsitzenden des DRS, Uwe Bartmann. Maurice begann als Jugendlicher mit dem Rollstuhlfechten, nachdem er auf dem Böblinger Stadtfest zum ersten Mal damit in Kontakt gekommen war. Er ficht bis heute für den SV Böblingen in den beiden Waffen Säbel und Degen. Mit der Wahl zum ›DRS-Sportler des Jahres‹ schließt sich stückweit der Kreis: als zweimaliger U17-Juniorenweltmeister und zweimaliger
Bronzemedaillengewinner 2016 wurde er als ›Juniorsportler des Jahres‹ im Behindertensport durch den DBS ausgezeichnet.
Bevor es für Maurice in die Vorbereitung auf die nächsten Paralympics in Los Angeles 2028 geht, legt er den Fokus erst einmal auf sein Studium der Umweltschutztechnik. Zudem wird er sich ehrenamtlich im Fachbereich engagieren, um hier zu helfen, die Bekanntheit der Sportart und die Anzahl der Athlet*innen zu steigern. Die Glückwünsche überbrachte Lars Pickardt,
DRS-Sportreferent und Leiter der Bundeszentrale in Hamburg, per Telefon, da Maurice bei der Verleihung nicht persönlich anwesend sein konnte.

Text: DRS

Foto: © DRS/Gregor Plessmann

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