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Monoskifahrerin Anna-Lena Forster gewinnt wie im Vorjahr den Slalom am Feldberg, in der stehenden Klasse fahren Anna-Maria Rieder und Andrea Rothfuss auf die Plätze zwei und drei.
"Ich bin gerade echt erleichtert, froh, glücklich. Die letzten Rennen waren echt anspruchsvoll. Daher bin ich echt froh, dass ich das heute so runterbringen konnte“, sagte Paralympics-Siegerin Anna-Lena Forster, nachdem sie ihre spanische Konkurrentin um 1,98 Sekunden hinter sich lassen konnte und in beiden Läufen die Schnellste war. Im vergangenen Jahr hatte die Lokalmatadorin, die vom Bodensee stammt und in Freiburg wohnt, alle drei Slalom-Rennen am Feldberg gewonnen.
In der Klasse der stehenden Frauen sah es kurzzeitig auch nach einem deutschen Erfolg aus, doch Anna-Maria Rieder musste nach 0,82 Sekunden Vorsprung nach dem 1. Durchgang im zweiten Lauf der Russin Varvara Voronchikhina den Vortritt lassen, die mit 1,16 Sekunden Vorsprung siegte.
Hinter ihr fuhr auch Andrea Rothfuss zum ersten Podest der Saison – und zur Norm für die Paralympics in Cortina d’Ampezzo, nur 2,79 Sekunden hinter der Siegerin. "Echt cool. Dass es so schnell mit der Norm funktioniert, hätte ich nicht gedacht - mega!“, jubelte Rothfuss, die nach eineinhalb Jahren Abstinenz erst diese Saison wieder in den Weltcup zurückgekehrt ist: „Ich habe abgeliefert und hoffe, dass ich bei der Nominierung am 11. Februar dabei bin.“
Bundestrainer Justus Wolf zog ein zufriedenes Fazit nach dem ersten von zwei Renntagen. „Wir hatten wegen der hohen Temperaturen letzte Woche sehr großes Bauchweh, aber die Piste hat super gehalten dank unseres Pistenchefs hier vom Feldberg, Hubert Klingele“, sagte Wolf und war auch mit seinen erfolgreichen Athletinnen happy: „Vor allem für Andrea freut es mich, sie hatte harte Wochen, war ein Jahr lang weg und dass sie jetzt die Qualifikationsnorm für die Paralympics erfahren hat, freut mich sehr. Anna-Lena hat die Drucksituation Heim-Weltcup gut gemeistert, ist ansprechend gefahren. Anna-Maria war super im 1. Lauf und es wäre besser gewesen im 2. Lauf die Führung zu behaupten, aber morgen ist ein zweiter Tag und dann sieht es vielleicht wieder ganz anders aus.“
Foto: Nico Feißt
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