![]()

![]()
Beste Wettkampfstimmung war am Wochenende (13./14. Juni) bei der Para-DM in Leichlingen. Am Start waren diesmal auch die Paralympics-Medaillengewinner*innen wie Markus Rehm, Johannes Floors, Leon Schäfer, Irmgard Bensusan, Lara Baars, Yannis Fischer und Niko Kappel.
Bei der U12 war mit Ferike Beninga (Pliezhausen), eine Debütantin bei den DM am Start. Nach ihrem Jugendländercup-Sieg im Vorjahr in Bad Hersfeld konnte sie auch jetzt voll überzeugen. Mit 23 m im Ballwurf gewann sie Gold. Über die 60 m in 13,03 wurde sie 2. und im Weitsprung mit 2,19 m wurde sie 3., also ein kompletter Medaillensatz.
Bei den Aktiven startete mit Bera Wierhake (VfB Stuttgart) ebenfalls eine Debütantin im 1.500 m – Lauf. Mit einer super Zeit von 5:05,77 Min. erzielte sie einen nationalen Rekord in ihrer Startklasse und gewann Silber.
Einer der Höhepunkte war der Weitsprung mit vielen deutschen Spitzenathleten. Diesen Wettbewerb gewann Markus Rehm souverän mit einer Weite von 8,31 m. Silber holte Jonas Winkeler (VfB Stuttgart) mit 5,89 m, der auch über die 100 mit 12,34 Sek. eine gute Zeit erreichte. In diesem starken Feld gelang Sascha Lang vom TSV Oberlenningen mit einer Weite von 5,05 m ein guter 6. Platz.
Ein weiterer Höhepunkt war das Kugelstoßen der Männer und Frauen. Dabei gewann Niko Kappel (VfB Stuttgart) mit einer Weltjahresbestleisung von 14,72 m die Goldmedaille. Zweiter wurde sein Vereinskamerad Yannis Fischer mit ansprechenden 10,61 m. Bei den Frauen siegte die ebenfalls für den VfB Stuttgart startende Lara Baars (Niederlande) mit 8,72 m. Helen Groth, ebenfalls VfB Stuttgart, stieß die Kugel auf 6,35 m.
Bei den Masters 1 (35-49jährige) waren 5 Teilnehmer*innen vom WBRS am Start. Sascha Lang (TSV Oberlenningen) wurde 1. über 100 m in 13,12 Sekunden. Verena Scholl, BVSG Aalen und Sandra Müller, TSG Reutlingen (ebenfalls Debütantin), lieferten sich einen packenden Zweikampf im Standweitsprung und Kugelstoßen. Verena Scholl sprang 1,60 m und stieß die Kugel 6,55 m. Sandra Müller kam in Standweitsprung auf 1,48 m und mit der Kugel auf 5,91 m. Durch die Punktewertung in den verschiedenen Leistungsklassen, hatte Sandra Müller jeweils knapp die Nase vorn. Eine große Überraschung bot der Standweitsprung. Hier gewann völlig überraschend Matthias Scherle (BVSG Aalen) mit 1,68 m und er gewann auch Bronze im Speerwerfen mit 12,41 m. Peer Bader (BVSG Aalen) kam im Standweitsprung auf 1,49 m und gewann Silber im Speerwerfen mit 17,02 m.
Bei den Masters 2 (50-64jährige) war Thomas Pfund, TSF Welzheim, der erfolgreichste Athlet. Mit Gold im 100 m - (15,2 Sek.) und 200 m – Lauf (32,80 Sek.) sowie Silber im Standweitsprung mit 1,97 m und Bronze im Kugelstoßen mit 5,92 m überzeugte er bei dieser Meisterschaft.
Sein Hauptkonkurrent über 100 m und 200 m war Steffen Huth vom TSV Bernhausen, der jeweils knapp hinter Thomas Pfund mit 15,38 Sek. im 100m Lauf und 33,26 Sek. ins Ziel kam (Silber 100m, Bronze 200 m). Des Weiteren erzielte Steffen Huth im Standweitsprung mit 1,80 m eine tolle Weite. Der dritte WBRS-Athlet, Jens Schneider, BRSV Ostfildern, gewann in seiner Parade-Disziplin dem Standweitsprung mit 2,20 m die Goldmedaille. Mit den Zeiten über 100 m (16,1 Sek.) und 200 m (36,14 Sek.) war er nicht zufrieden. Beim Speerwerfen erzielte er mit 20,50m eine ordentliche Weite.
Bei den Masters 3 (65 und älter) überzeugte einmal mehr Franz Hager von der BVSG Aalen. Er ging in 2 Disziplinen an den Start und gewann beide. Das Kugelstoßen mit 9,27m und den Diskuswurf mit 23,79m. Knapp dahinter im Diskus war Wolfgang Krimmel vom TSV Meßstetten mit 23,04m, die ihm die Silbermedaille brachte. Ebenfalls Silber holte er im Speerwerfen mit guten 23,46m. Im Standweitsprung (1,80 m) und dem Kugelstoßen (8,43m) blieb ihm der undankbare 4. Platz.
Bei hochsommerlichen Temperaturen konnte sich die Bilanz der Württemberger Athleten sehen lassen. Wenn man bedenkt, dass nur ab 3 Teilnehmer*innen der deutsche Meister gekürt wurde, erzielten die Athleten*innen aus Württemberg mit 9x Gold, 9x Silber und 4x Bronze ein ausgezeichnetes Ergebnis.
Hervorzuheben ist noch, dass auch Sportdeutschland.TV Teile der Wettkämpfe (z. B. Kugelstoßen) in einem Livestream übertragen hat.
Auch das REWE – Inklusionsmobil war Vorort und man konnte verschiedene Para-Sportarten ausprobieren.
Bilder: Ralf Kuckuck Photograph
Der Württembergische Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V. (WBRS) ist gemeinnützig tätig.
Daher freuen wir uns, wenn Sie uns mit einer Spende unterstützen und dadurch die Arbeit des WBRS im Bereich des Behindertensports fördern!
⇢ Wie Sie spenden können, erfahren Sie hier
Vielen Dank!