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Bild: Para Ski Nordisch
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Starke Leistungen in Italien: WBRS-Quartett gewinnt sieben Paralympics-Medaillen

Mit großen Erfolgen und insgesamt sieben Medaillen kehren die vier WBRS Paralympics-Starter*innen gemeinsam mit ihren Guides aus Italien zurück. Über eine Woche voller Wettkämpfe liegt hinter uns, bei der wir vor Ort, im TV oder im Livestream mitfiebern konnten. Insgesamt nahmen etwa 612 Athlet*innen aus 56 Nationen an den Paralympischen Winterspielen 2026 teil. Team Deutschland überzeugte mit 40 Athlet*innen (und acht Guides) und brachte 18 Medaillen nach Hause.

Anja Wicker: Vier Medaillen und ein Langlauf-Meilenstein

In herausragender Form präsentierte sich Anja Wicker vom MTV Stuttgart bei diesen Paralympics. Sie war die fleißigste Medaillen-Sammlerin im Team Deutschland Paralympics und gewann insgesamt zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen. Gleich an den ersten beiden Tagen konnte Anja Silber im Biathlon-Sprint und Bronze im Biathlon-Einzel gewinnen. Es folgte noch eine weitere Bronzemedaille in der Biathlon-Verfolgung.

Am letzten Tag kam noch ein weiteres, wenn auch sehr anstrengendes, Highlight hinzu. Über die lange Distanz von 20 Kilometern schaffte es Anja auf den zweiten Platz und gewann ihre allererste Paralympics-Medaille im Langlauf.

Linn Kazmaier: Erwartungen übertroffen und doppelt mit Silber belohnt

Linn Kazmaier und ihr Guide Florian Baumann überzeugten mit starken Leistungen und sicherten sich gleich zwei Silbermedaillen, im Langlauf-Sprint sowie in der offenen Staffel. Für die 19-Jährige waren es bereits die zweiten Paralympics und sie konnte ihre eigenen Erwartungen deutlich übertreffen. Nach einer Phase, in der sich persönlich einiges verändert hat, war ihr realistisches Ziel ein Platz unter den Top 5. Dieses Ziel wurde mit den Medaillen eindrucksvoll erreicht.

Theo Bold: Starkes Debüt mit Staffel-Silber

Theo Bold feierte mit der Silbermedaille in der offenen Staffel einen großartigen Einstieg in die Welt der Paralympics. Nur wenige Tage zuvor hatte er seinen 20. Geburtstag gefeiert und sich mit der Medaille selbst das schönste Geschenk gemacht.

In seiner zweiten Paradedisziplin, dem Langlauf Sprint, erreichte Theo zusammen mit seinem Bruder und Guide Jakob Bold das Halbfinale und wurde Siebter. Im Halbfinale kamen die beiden nur 1,1 Sekunden hinter dem Ersten ins Ziel und wurden knapp Dritte, was nicht zur Qualifikation für das Finale ausreichte.

Andrea Rothfuss: Emotionales Comeback und zwei starke vierte Plätze

Das WBRS-Quartett komplettierte Andrea Rothfuss im Ski Alpin. Für sie war die Teilnahme an den Paralympics bereits ein persönlicher Erfolg. Nach einer Pause von zwei Jahren ohne Rennen im Weltcup aufgrund einer Depression hat sie sich erst kurz vor den Paralympics diesen Winter qualifiziert. Umso höher sind die zwei 4. Plätze im Super-G und im Riesenslalom zu bewerten. Gerade in den Speed Disziplinen hatte Andrea erst ein paar Wochen vor den Paralympics wieder Trainingserfahrung sammeln können. Das dann im Super-G schon ein 4. Platz herausgesprungen ist, war sensationell. Die Emotionen nach den Rennen zeigten auch, wie glücklich sie über den Erfolg und die Platzierungen bei den Paralympics war.

Ein emotionaler Höhepunkt folgte zum Abschluss: Gemeinsam mit Christian Schmidt (Para Snowboarder) durfte Andrea Rothfuss die deutsche Fahne bei der Abschlussfeier tragen.

Mit sieben Medaillen, zahlreichen Top-Platzierungen und vielen persönlichen Erfolgen haben die WBRS-Athlet*innen in Italien ein starkes Zeichen gesetzt. Sie zeigen eindrucksvoll, wie Leistungsstärke, Teamgeist und mentale Stärke zusammenwirken und machen große Vorfreude auf kommende Rennen und Wettbewerbe.

2026 Paralympics1 DanielKopatsch

2026 ParalympicsAnjaWicker1 DanielKopatsch

2026 ParalympicsLinnKazmaier DanielKopatsch

2026 AndreaRothfuss1 DanielKopatsch

 

2026 LinnKazmaier2 DanielKopatsch

2026 ParalympicsAndreaRothfuss2 TomWeller

2026 ParalympicsTheoBold DanielKopatsch

2026 ParalympicsAbschluss TomWeller

 

Bilder:

Tom Weller / DBS
Daniel Kopatsch / VOIGT / DBS

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