Vital Zentrum Glotz wird von als "Partnerbetrieb des Spitzensports" ausgezeichnet

Als „Partnerbetriebe des Spitzensports“ wurden am 15. März insgesamt 15 Unternehmen und die Stadt Ludwigsburg gemeinsam vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und vom Landessportverband Baden-Württemberg (LSV) ausgezeichnet.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, LSV-Präsidentin Elvira Menzer-Haasis und Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), ehrten die Unternehmen bei einer Auszeichnungsfeier in Schonach im Schwarzwald.

20190315 Partnerbetriebe des Spitzensports2Eines der ausgezeichneten Unternehmen ist die Vital-Zentrum Sanitätshaus Glotz GmbH aus Gerlingen. Der Geschäftsführer Joachim Glotz wurde zusammen mit dem Para-Leichtathleten des WBRS, Jan Nic Arnold, ausgezeichnet. Jan macht im Vital Zentrum Glotz seit September 2018 eine Ausbildung zum Orthopädie-Technik-Mechaniker. Der Jugendvizeweltmeister startet für den SV Cannstatt und ist derzeit im C-Kader des DBS. Seim Ziel ist die Teilnahme an den Paralympischen Spielen 2020 in Tokio. Das Vital Zentrum Glotz gibt ihm dafür die nötigen Freiräume für Trainings und Wettkämpfe.

„Wir zeichnen heute 16 neue Partnerbetriebe für Ihr großes Engagement dafür aus, dass sie es ihren Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern ermöglichen, ihre Leistungssportkarriere mit ihrer Ausbildung oder Beschäftigung zu vereinbaren“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Die Athletinnen und Athleten senden eine positive Signalwirkung aus. Sie stehen für Jugendliche und Eltern für die Botschaft, dass die berufliche Ausbildung sehr attraktiv ist. Eine Ausbildung bedeutet für leistungsstarke Jugendliche einen chancenreichen Start ins Berufsleben“, betonte sie.

20190315 Partnerbetriebe des Spitzensports3„Eine adäquate Ausbildung ist vor allem auch perspektivisch nach der sportlichen Kariere enorm wichtig. Ich halte es für unabdingbar, dass unsere Sportlerinnen und Sportler für ein Leben nach dem Sport qualifiziert werden“, ergänzte LSV-Präsidentin Elvira Menzer-Haasis. „Wichtig ist uns mit der Initiative auch, das Ansehen des Leistungssports in Baden-Württemberg durch die Kombination von Sport und Beruf voranzubringen und für den Leistungssport zu werben.

“Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Eine Ausbildung bedeutet für leistungsstarke Jugendliche einen chancenreichen Start ins Berufsleben“

Zur Initiative „Partnerbetriebe des Spitzensports“

Die Auszeichnung „Partnerbetrieb des Spitzensports“ vergeben das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und der Landessportverband Baden-Württemberg 2019 zum fünften Mal. Insgesamt wurden bisher 80 Unternehmen, kommunale Arbeitgeber und Vereine als Partnerbetriebe des Spitzensports ausgezeichnet. Um „Partnerbetrieb des Spitzensports“ zu sein, stellen Unternehmen, kommunale Einrichtungen und Verbände einer Spitzensportlerin oder einem Spitzensportler aus Baden-Württemberg einen Ausbildungsplatz in einem anerkannten Beruf oder eines dualen Studiums oder einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz zur Verfügung. Die Sportlerinnen und Sportler gehören einem Bundeskader oder einem deutschen Nationalteam einschließlich des paralympischen Sports an.

Zielsetzung der Initiative ist es, die baden-württembergische Wirtschaft noch stärker dafür zu gewinnen, leistungssportfreundliche Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler zur Verfügung zu stellen. Es soll möglich sein, Ausbildung und Beruf mit den Erfordernissen des Leistungssports zu vereinbaren. Dies kann beispielsweise bedeuten, Athletinnen und Athleten während der Ausbildung für Wettkämpfe freizustellen, ihnen die Möglichkeit zu geben, Ausbildungsinhalte nachzuholen oder ihre Arbeits­zeit flexibel zu gestalten.

20190315 Partnerbetriebe des Spitzensports

 

Fotos: LSVBW / Jan Potente

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