Informationen zu Para- Ski Alpin

Fachwart  Günter Rothfuss mail

Internationale Deutsche Meisterschaften der Para Ski alpin: Athleten vom Winde verweht

Im österreichischen Pitztal sollten am vergangenen Wochenende (08.12.-09.12.) die internationalen Deutschen Meisterschaften im Ski alpin statt finden, allerding war die Wettervorhersage schon zuvor alles andere als optimal. 

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Am Samstag konnte der Riesenslalom bei zunächst guten Sichtverhältnissen auch pünktlich gestartet werden. Die Bedingungen auf der Piste waren durch den Schneefall der vorangegangenen Tage etwas weich und nicht ganz ideal, trotzdem konnte das Organisationskomitee durch die Mithilfe aller Trainer und Betreuer faire Wettkampfbedingungen für die Rennläufer schaffen. Unsere wbrs Athleten wussten dies auch für sich zu nutzen, allen voran Andrea Rothfuss (SV Mitteltal), die sich gleich zu Beginn als erste Starterin in der Damenklasse Stehend an die Spitze der internationalen Konkurrenz setzte und diese Position auch im zweiten Durchgang behaupten konnte und somit am Ende souverän gewann.

Bei den Herren Stehend war Andre Kaiser vom WSG Aulendorf für den wbrs am Start. Er konnte sich im internationalen Teilnehmerfeld nicht ganz behaupten, lies aber durch zwei solide Läufe die weiteren deutschen Starter hinter sich und gewann seine Kategorie in der deutschen Wertung. 

Zuvor konnte sich auch noch Florentine Schlecht, mit einer deutlichen Steigerung vom ersten zum zweiten Lauf, einen Platz auf dem Podium sichern.

Da der Wind am Nachmittag auffrischte hatten besonders die Herren mit den immer widrigeren Bedingungen zu kämpfen. Opfer des letztlich stark böigen Windes wurden die Herren der Sitzenden Kategorie und somit auch Rouven Ackermann und Valentin Ruf, denn noch bevor sie im zweiten Durchgang an den Start gehen konnten wurde das Rennen abgebrochen. 

Am Sonntag trat leider keine Besserung ein und zu den starken Winden kamen dann noch Schneefall und schlechte Sichtverhältnisse hinzu, so dass auch ein regulärer Skibetrieb auf dem Gletscher nicht möglich war. Daher hieß es dann an diesem Tag für alle Athleten, dass das Slalomrennen abgesagt werden musste und sie wieder unverrichteter Dinge ins Tal zurückfuhren.

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