Informationen zum Rollstuhlbasketball

Fachwartin  Fumiko Beh mail

9. Einsteigerturnier der Landesliga Baden-Württemberg

Wie im letzten Jahr richteten die Hot Wheelers das Einsteiger-Turnier der Landesliga Baden-Württemberg ein Tag nach dem internationalen Turnier aus. Das Turnier, das bewusst den Spaß am Spiel in den Mittelpunkt stellt, richtet sich vor allem an neue Spieler um erste Spielpraxis zu sammeln und sich für die vorangegangene Trainingsarbeit zu belohnen.

Neben einem Team aus Karlsruhe traten zwei Teams aus Pforzheim, ein Mixed-Team von Bad Kreuznach und Heidelberg, sowie Team „Grey“ an. Letzteres bestand aus Schiedsrichter, die dieses Wochenende ihre Fortbildung im Rahmen der Turniere hatten.

Im Karlsruher Team waren neben unserem neuen Spieler Stefan Baert, unsere Spieler Max Günther, Maximilian Schönfeld und Tanja Müller, die aus unterschiedlichsten Gründen in der abgelaufen Saison kaum Einsatzzeiten hatten gesetzt. Unterstützt wurde das Team von weiteren Spielern der Hot Wheelers 2. Gespielt wurden zwei Halbzeiten zu je 15 Minuten.

Karlsruhe – Pforzheim 2 21-23 (7-10)

Die ersten Minuten benötigten die Spieler, die z.T. neue Aufgaben im Spiel bekommen hatten sich in diese hinein zu finden und als Team zu harmonieren. Dies nutzte der Gegner um ein wenig davon zu ziehen. Gegen Ende der ersten Halbzeit funktionierte das Zusammenspiel immer besser, jedoch änderte es nichts daran, dass die Halbzeit an Pforzheim abgegeben werden musste. In der zweiten Halbzeit setzte sich der Trend fort. Vor allem die Abwehr stabilisierte sich und so könnte das Team noch einmal ran kämpfen, so dass es kurz vor Ende des Spiels unentschieden stand. Kurz vor Schluss gelang Pforzheim der erneute Führungstreffer. Es galt nun in wenigen Sekunden den Ausgleich zu erzielen. Das Team aus Pforzheim reagierte jedoch besser und konnte den erhofften Ausgleichstreffer für Karlsruhe verhindern, so dass das Spiel knapp an Pforzheim abgegeben wurde.

Bad Kreuznach/Heidelberg – Karlsruhe 15-13 n.V. (5-6)

Nach dem das erste Spiel nur knapp verloren wurde, wollte man nun einen Sieg einfahren. Jedoch begann das Spiel hektisch, so dass vor allem unnötige Ballverluste die ersten Minuten dominieren. Nach wenigen Minuten fing sich das Team aber wieder und spielte konzentriert weiter und konnten mit der Führung in die Pause. Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel sehr ausgeglichen. Mit Ablauf der regulären Spielzeit stand es 13-13, so dass es in die Verlängerung ging. Diese wurde im "sudden death"-Modus gespielt. Dies bedeutete, dass der nächste Korb den Sieger des Spiels bestimmte. Dies verlieh dem Spiel, dass bisher sehr fair geführt wurde nun eine härtere Gangart. Mit kleinen Fouls unterbanden beide Teams nun gegnerische Fastbreaks. Trotz gut durchgeführten Spielzügen fehlte es auf beiden Seiten nun auch am nötigen Trefferglück. So dauerte es mehrere Minuten bis der entscheidende Korb fiel, jedoch aus Karlsruher Sicht auf der falschen Seite. So musste auch Spiel 2 denkbar knapp abgegeben werden.

Karlsruhe – Pforzheim 1 22:8 (12:4)

Gegen das zweite Pforzheimer Team erwischte das Karlsruher Team einen guten Start. Besonders von Vorteil erwies sich die Lufthoheit der Karlsruher. Pforzheim, die nur einen unerfahren großen Spieler aufbieten konnten hatten dem nur wenig entgegen zu setzen. Insbesondere das Vorchecking der Karlsruher Abwehr sorgte für viele Ballverluste auf Pforzheimer Seite, so dass gegnerische Korberfolge und teilweiße sogar aussichtsreiche Korbversuche für einige Minuten nicht zu Stande kamen. Im Gegenzug konnte das Karlsruher Team ihre Korberfolge erzielen. Folgerichtig fuhr das Team nun seinen ersten verdienten Sieg ein.

Karlsruhe – Team Grey 18:8 (8:4)

Das letzte Spiel des Karlsruher Teams stand gegen die Schiedsrichtermannschaft an. Angesichts des weit fortgeschritten Tages wurde die Länge der Halbzeiten auf 10 Minuten gekürzt. Das vor allem am Stuhl unerfahrene Team stellte sich jedoch stärker da als zuerst erwartet. Dies lag unter anderem der teils sehr unüblichen Taktiken des Gegners. Auch die Lufthoheit lag nun nicht mehr bei Karlsruhe, so dass hier es vor allem nun auf das fahrerische Können und dem taktischen Zusammenspiel der Mannschaft ankam. Das inzwischen eingespielte Team konnte die Stärke am Stuhl aber klar nutzen. Auch taktisch wurde immer richtig auf den Gegner reagiert und so Sieg 2 des Tages einfahren.

Die Ergebnisse der anderen Partien:

Pforzheim 1

Team Grey

4:6 (2:4)

Pforzheim 2

Pforzheim 1

26:8 (15:6)

Team Grey

Bad Kreuznach/Heidelberg

10:14 (8:4)

Pforzheim 2

Team Grey

14:11 (10:4)

Pforzheim 1

Bad Kreuznach/Heidelberg

5:16 (4:8)

Pforzheim 2

Bad Kreuznach/Heidelberg

14:9 (10:4)

Turniersieger wurde Pforzheim 2, das sich im letzten und entscheidenden Spiel des Tages gegen den Zweitplatzierten, dem Mixed-Team aus Bad Kreuznach und Heidelberg durchsetzen konnte. Das Heimteam Karlsruhe erzielte einen guten dritten Platz. Das Schiedsrichterteam konnte sich Platz vier sichern. Pforzheim 1 wurde fünfter.

Ein langes, erfolgreiches Turnierwochende ging zu Ende. Das gute Wetter, sowie ein gutes und reichhaltiges Verpflegungsangebot, das dank vieler Unterstützer aus der Region zustande kam sorgte auch abseits des Spielfeldes für gute Laune bei Spieler und Gäste.

DerSpieltag wurde zusätzlich zu einer zweitägigen überregionalen Schiedsrichter-Ausbildung genutzt.
Den Bericht dazu finden sie >>> hier <<<

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