Informationen zur Para- Leichtathletik

Fachwart  Franz Hager mail

zu Gast beim Talenttag in Lenningen

Beim Talenttag am 13.Juli am Bewegungszentrum Pfulb sollten Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung nach dem Motto „Du kannst mehr als Du denkst“ für Sport begeistert werden und voneinander lernen. (Ein Bericht vom WLV)

 Als Gabi Kazmaier anfragte, ob der Württembergische Leichtathletik-Verband auch ein paar Stationen bei diesem Aktionstag aufbauen könnte, zögerte Bildungsreferent Rene Stauß nicht lange. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich Vertreter unterschiedlicher Sportverbände am Skihang in Lenningen-Schopfloch, um ihre Sportart vorzustellen.
An diesem Tag wurde einiges geboten. Der Württembergische Skiverband baute einen Biathlonparcour mit Schießstand auf, an welchem man mit und ohne Sicht, das heißt mit Tonsignal, schießen konnte. In der nahegelegenen Sporthalle konnten die Kinder und Jugendlichen beim WBRS mit paralympischen Medaillengewinnern des TTV Dettingen Para-Tischtennis ausprobieren. Zusätzlich standen auf dem Gelände Inliner, Tandems und Handbikes zum Ausprobieren bereit.


180713 Talenttag Pfulb Bild WLV

Mit verbundenen Augen zuerst umdrehen, dann ins Zielwerfen  (Foto WLV)

 

Der WLV baute zwei Stationen von WLV Kinderleicht-Athletik VOR ORT auf. Unterstützt wurde das WLV-Team an diesem Tag von Thomas Strohm, der als Landestrainer für Para-Leichtathletik neue Impulse geben konnte. Zum Aufwärmen diente die Station "Gemeinsam in der Auf- und Abbaustaffel". Dabei muss auf verschiedene Weisen ein Stapelstein transportiert werden und über einem Markierteller abgestellt werden, bis all diese Markierteller abgedeckt sind und dann müssen die Stapelsteine wieder eingesammelt werden. Bei dieser Laufstaffel feuerten sich alle lauthals gegenseitig an und kamen ganz schön ins Schwitzen. Der Vormittag war dazu gedacht, auch Grundschülern ohne Handicap einen Eindruck zu geben, wie es sich beispielsweise anfühlt, wenn man blind ist. Deshalb bekamen die Schüler und Schülerinnen neben Aufgaben wie Stapelstein auf dem Kopf balancieren, Seitgalopp und Ähnlichem auch die Anweisung, den Stapelstein zu zweit zu tragen, während einer eine schwarze Augenmaske trägt. Sie lernten dabei, sich gegenseitig zu vertrauen und für die "blinde" Person zu sehen und sie zu führen. Als zweite Station wurde die große "Biathlonstaffel" aufgebaut. Dabei starteten die Kinder mit Purzelbaum oder Strecksprung, liefen über kleine Hindernisse und hüpften über kleine Hürden, bevor sie dann auf die Zielscheibe werfen konnten. Wenn die Zielscheibe verfehlt wurde, musste eine Strafrunde gelaufen werden, bevor es dann durch eine Reifenbahn zurück ging und der Teamkamerad mit Abschlagen auf die Strecke geschickt wurde. Diese Station machte den Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung großen Spaß und viele lieferten sich ein Duell nach dem anderen. Nachmittags kam es sogar zu Wettrennen zwischen Eltern und ihren Kindern und selbst Maximiliane Hegemann und Maike Anstett, die für den WLV dabei waren, stiegen mit ein. Zur Belohnung bekam jeder Sportler eine Urkunde überreicht, Traubenzucker, ein rotes Armband und Hipp-Fruchtquetschen.

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