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Miami-Marathon: Dritter Sieg in Folge für Kerstin Abele

Die Vorfreude auf den Miami-Marathon mit der einzigartigen Streckenführung über den Biscayne Boulevard, den Ocean Drive und durch Coconut Groove war wieder riesengroß, diese Straßen sind bekannt durch viele Filme und Fernsehserien. Wie schon beim Marathon in Orlando waren die WBRS-Athleten Kerstin Abele und Werner Rieger die einzigen deutschen Starter in der Handbike Konkurrenz.

20190127 MiamiMarathon AbeleUnglücklicherweise behielt die Wettervorhersage leider recht, als sich die Sportler und Helfer am Morgen des 27. Januar um 3 Uhr in der Hotel-Lobby trafen, schüttete es wie aus Kübeln und es stürmte heftig.

Von der Polizei eskortiert fuhr ein Konvoi mit ca. 25 Autos quer durch die Stadt in den Startbereich. Dort machten Abele und Rieger ungeschützt vor dem auskühlenden Wind und Regen die Handbikes startklar. „Es ist immer sehr unangenehm, in der nassen Sportkleidung im Bike zu sitzen und zu warten.“ Das Warten dauerte dann noch gut 45 min bis endlich der Startschuss fiel – das heißt, er fiel gar nicht. Es war eine unklare Startsituation und Kerstin Abele hatte erst nicht bemerkt, dass es bereits los ging – erst als Werner Rieger in einem Affentempo an ihr vorbei schoss, war klar, dass das Rennen gestartet ist.

Bei Abele war nach 5 km der Tacho komplett ausgefallen und sie hatte nun keine Orientierung mehr, wieviel Strecke zurückgelegt war und wie schnell sie fuhr. Zum Glück funktionierte der Pulsmesser und der zeigte immer um die 170 Puls an, daher wusste sie, dass nicht mehr viel Luft nach oben war. Erst bei einsetzender Dämmerung konnte sie die Hinweisschilder alle 5 Kilometer am Straßenrand erkennen und wusste somit, wann sie die letzten Körner raushauen konnte. Die Uhr blieb im Ziel bei 1:47:27 Stunden stehen und dies war der dritte Sieg in Folge bei diesem prestigeträchtigen Marathon in der Wertung der Damen.

Werner Rieger hatte für sich die Zielzeit von 1.35 Stunden angepeilt, er hatte im Trainingslager in Fort Myers Beach (beide haben die Zeit zwischen dem Orlando und Miami-Marathon dort zum Training verbracht) sehr gute Trainingsergebnisse. Auf dem anspruchsvollen Kurs mit mehreren knackigen Steigungen über verschiedene Brücken und den widrigen Umständen war es dann für ihn doch nicht möglich, diese Zeit zu erreichen. Er kam nach 1:44:56 ins Ziel, was den 10. Platz von 50 Teilnehmern bedeutete – mit der erneuten Top Ten Platzierung war er sehr zufrieden, auch wenn es mit der angepeilten Zeit nicht geklappt hat.

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