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Fachwartin  Kerstin Abele mail

WBRS Handbiker Werner Rieger und Kerstin Abele starten erfolgreich beim Walt Disney Marathon in Orlando

Bereits um 1 Uhr in der Früh klingelte am Morgen des Maraton in Orlando der Wecker für die beiden Sportler, sie mussten vor 3.30 Uhr auf dem Parkplatz für die Athleten sein da anschließend die Strecke aufgrund der Startvorbereitungen gesperrt wurde.

Orlando Marathon AbeleDas Feld der Handbiker wurde um 4.45 Uhr an die Startlinie geführt, dort hieß es dann noch eine halbe Stunde in der Kühle der Nacht ausharren. Wie üblich in den USA wurde vor dem Start die Nationalhymne gesungen und kurz bevor es los ging ein Feuerwerk gezündet. „Das hatten wir so noch nie erlebt, das war klasse, überwältigend!“.

Beide kamen gut weg vom Start und konnten sich die ersten Kilometer in der Spitzengruppe aufhalten. An einer Steigung konnten sowohl Abele wie auch Rieger das hohe Tempo nicht mehr mitgehen und mussten abreißen lassen – von da an waren die zwei auf sich alleine gestellt. Die Sichtverhältnisse – es war bis kurz vor dem Ziel stockdunkel – waren sehr schlecht. „Wir mussten des Öfteren das Tempo raus nehmen, weil wir die Streckenführung nicht erkennen konnten, wir wussten einfach nicht wohin.“

Besonders krass war es durch die Walt Disney Themenparks, es gab viele unübersichtliche und gefährliche Kurven. Kerstin Abele hatte eine Kurve zu spät erkannt, sie musste mit 30 km/h eine Vollbremsung hinlegen und kam mit quietschenden Reifen 10 cm vor einem Absperrgitter zum Stehen.

Ein anderes Mal gab es eine 180 Grad-Wende auf der Straße, die konnte Werner Rieger aufgrund seiner Körpergröße und der Länge des Bikes nicht auf einmal bewältigen, er musste anhalten und sein Handbike mit den Händen zurück schieben und dann wieder in Fahrt kommen. „Diese Stopps haben viel Zeit und Körner gekostet“ so die Beiden.

Für Werner Rieger blieb die Uhr im Ziel nach 1:44.20 Stunden stehen, dies war der vierte Platz und sein bisher bestes internationales Ergebnis. Kerstin Abele kam drei Sekunden später ins Ziel, was den ersten Platz bei den Frauen mit deutlichem Vorsprung auf die weibliche Konkurrenz und den fünften Platz in der Gesamtwertung bedeutete.

„Es war ein gigantisches Erlebnis diesen Marathon durch Disney World zu fahren, auch wenn wir von dem blau illuminierten Magic Kingdom, der Polynesian Village, Mickey und Minnie Mouse usw. praktisch nichts gesehen haben. Es war einfach zu dunkel und wir mussten uns zu sehr auf die Strecke konzentrieren“.

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