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Fachwart  Alexander Knecht mail

Torball: SG Hoffeld/Karlsruhe/München ist Deutscher Meister

Margret Rieker, Karina Schaude und Theresa Stahl wurden am 17.03. in Dortmund Deutscher Meister im Torball mit der SG Hoffeld/Karlsruhe/München.

Sie gewannen das Finale gegen den Titelverteidiger BVB Dortmund mit 4:2.

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Zum Bericht auf der Webseite des SV Hoffeld

Dortmund – Mitte März kämpften vier Mannschaften in der Ruhrpott-Metropole um die Torball-Krone der Damen. In einer Hin- und Rückrunde trafen der BVB Borussia Dortmund 09, die TG Unterliederbach, der FC St. Pauli 1910 und die SG Hoffeld/ Karlsruhe/ München (kurz: HoKaMü) aufeinander.

Durchwachsene Hinrunde für die SG HoKaMü

Die Spielgemeinschaft, bestehend aus drei Spielerinnen vom SV Hoffeld (Karina Schaude, Margarete Rieker und Theresa Stahl) sowie jeweils einer Spielerin von Karlsruhe und München, traf im ersten Spiel der Hinrunde auf den FC St. Pauli.

Beide Mannschaften nutzen die erste Begegnung, um sich mit der Halle vertraut zu machen und sich in der Abwehr zurecht zu finden. Die Begegnung endete demnach sehr torreich mit einem 8:3-Sieg für die SG HoKaMü.

In der zweiten Partie ging es für die SG HoKaMü gleich gegen den amtierenden Deutschen Meister Dortmund. In dieser Begegnung offenbarten die SG-Spielerinnen allerdings Schwächen in der Abwehr und so musste man sich der Borussia mit 4:6 geschlagen geben.

Auch in ihrem dritten Spiel ließen sich die SG-Spielerinnen durch mehrere, kleine Unkonzentriertheiten vor allem in derzweiten Halbzeit aus dem Konzept bringen, sodass die TG Unterliederbach ziemlich deutlich nach einem 3:3 Halbzeitstand das Spiel mit 7:3 für sich entscheiden konnte.

 

SG HoKaMü rehabilitiert sich und gewinnt alle drei Spiele der Rückrunde

Die SG HoKaMü eröffnete ihre Rückrunde mit dem Spiel gegen den FC St. Pauli. Die Planvorgabe des Trainerteams lautete Rehabilitation für die zwei verlorenen Spiele der Hinrunde. Die SG HoKaMü ging schnell in Führung und die Körpersprache der SG-Spielerinnen zeugte jetzt von Wille und Zuversicht. Allmählich kehrte auch die Lockerheit und Spielfreude zurück, so dass die Begegnung mit 10:0 gewonnen werden konnte.

Jetzt stand noch das wichtige Spiel gegen den BVB bevor. Dadurch, dass die TG Unterliederbach der Borussia im Auftaktspiel der Vorrunde einen Punkt abtrotzen konnte, musste auch die SG HoKaMü gegen den BVB punkten, um die Chance auf die Endspielteilnahme zu wahren. Dies gelang und die SG-Spielerinnen konnten das Spiel mit 4:2 gewinnen.

Aufgrund eines ungefährdeten 7:2-Sieges im letzten Spiel der Rückrunde gegen die TG Unterliederbach stand fest, dass die Süddeutschen der Borussia ins Endspiel folgen würde.

Das Finale!

Im Endspiel standen sich nun die beste Abwehr (13 Gegentore auf Seiten des BVB) und der beste Angriff (36 Tore der SG HoKaMü) gegenüber.

Die ersten Angriffe wurden gespielt, doch die Abwehrreihen standen in der 1. Halbzeit ziemlich sicher. Somit fielen keine Treffer und man ging mit einem Zwischenstand von 0:0 in die Pause.

Beide Trainerteams appellierten in der Halbzeit an die Stärken ihrer Mannschaften und gaben ihren Spielerinnen letzte taktische Anweisungen mit auf den Weg. Die 2. Halbzeit war gerade wenige Aktionen alt, da fiel das 1:0 für die SG HoKaMü. Die direkte Antwort der Dortmunder landete in der Leine, sodass es einen Strafwurf für die SG HoKaMü gab. Die Spielführerin der SG erzielte durch einen trockenen Wurf das 2:0. Der Jubel auf der SG-Bank war groß, doch die Freude währte nicht lange, denn die Borussia verkürzte umgehend auf 1:2. Die Halle tobte und die Spannung stieg.

Im weiteren Verlauf des Endspiels hielten beide Mannschaften die Konzentration aufrecht und kämpften bedingungslos um den Titel. Jedoch konnte Dortmund den beiden weiteren SG-Treffern nur noch ein Tor entgegensetzen. Somit endete das Spiel 4:2 für die SG Hoffeld/ Karlsruhe/ München und die SG-Spielerinnen gingen als Deutscher Meister aus der Partie hervor.

Text: Theresa Stahl

 

 

 

 

 

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