TSV Oberkochen, Herzgruppe

Warum denn so weit „furtfahra“?

Hohenlohe war bei hochsommerlichen Temperaturen das Ausflugsziel der TSV-Herzgruppe. Wieder einmal durchs landschaftlich sehr reizvolle Kochertal zu fahren wurde von den Teilnehmern sehr angenehm aufgenommen.

Schwäbisch Hall, das erste Ausflugsziel, kann auf eine sehr bewegte Geschichte zurückblicken, wie von den beiden Stadtführerinnen zu erfahren war. In der Stadt wurde bereits in der Eisenzeit Salz gewonnen; der Handel führte dort zum Wohlstand. Bis ins 20. Jahrhundert, so war zu erfahren, wurde die Saline betrieben. Die Tradition der Satzsieder lebt bis heute fort; sie ist eng mit der Geschichte verbunden. Schwäbisch Hall ist der einzige Ort in Süddeutschland, an dem vorgeschichtliche Salzgewinnung sicher nachgewiesen werden kann.

Am Ostrand der Kernstadt gelegen bildet dir evangelische Stadtpfarrkirche, zusammen mit der großen Freitreppe, ein prägendes Element des Stadtbildes. Hinter der Kirche verlief unweit die ehemalige Stadtmauer. Als Wirkungsstätte des evangelisch-lutherischen Theologen Johannes Benz war St. Michael nach 1523 Ausgangspunkt der Reformation in der Reichstatt Schwäbisch Hall und im Herzogtum Württemberg. Benz starb am 11. September 1570 in Stuttgart und wurde in der dortigen Stiftskirche beigesetzt.

Etwas kleiner wie sonst war die ReisegruppeNächstes Ausflugsziel der Oberkochener war das Hohenloher Freilandmuseum im zu Schwäbisch Hall gehörenden Weiler Wackershofen. Es ist eines von sieben regionalen Freilandmuseen in Baden-Württemberg. Wackershofen wurde 1983 eröffnet und präsentiert in mehr als 60 umgesetzten oder teilweise rekonstruierten Gebäuden aus der Region und weit darüber hinaus die Geschichte der Landbevölkerung und ihre Lebenseise vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Urig auch das Gasthaus „Roter Ochsen“ im Museumsgelände, so wie man früher die alten Wirtschaften kannte, wo die Gäste das Mittagessen einnahmen.

Sehr angetan waren die Reisegäste auch von der mittelalterlichen Kulisse des Städtchen Vellberg das am Nachmittag angesteuert wurde. Die sehenswerten Gebäude und Türme konnten beim Rundgang durch das 4.400 Einwohner „Städle“ besichtigt werden. Bereits 1500 erteilte Kaiser Maximilian die Marktrechte für Vellberg und sechs Jahre später erhielt Vellberg die Stadtrechte zugesprochen.

Der gelungene Ausflugstag fand in der „Frischen Quelle“ in Aalen-Attenhofen seinen Abschluss.

 

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