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Sport Talk 29: "Nach Tokio und vor Peking“

In Reutlingen findet am 12. Oktober 2021 der von Daniel Räuchle moderierte SPORT TALK 29 statt. Ab 19.30 Uhr geht es in der Mensa des Johannes-Kepler-Gymnasium unter dem Motto „Nach Tokio und vor Peking“ um die Olympischen und die Paralympischen Spiele.

Das Podium ist namhaft besetzt, u.a. werden die Olympiasiegerin Franziska Brauße und die Paralympics-Siegerin Andrea Rothfuß an der Diskussionsrunde teilnehmen. Der Eintritt ist frei, aus organisatorischen Gründen ist jedoch eine vorherige Anmeldung notwendig.

Neben Franziska Brauße, Andrea Rothfuß und Moderator Daniel Räuchle werden noch vier weitere Personen auf dem Podium Platz nehmen. Die Läuferin Sabrina Mockenhaupt, die inzwischen für LV Pliezhausen startet, nahm an drei Olympischen Spielen teil, Beachvolleyballerinnen Karla Borger war zweimal bei Olympia dabei. Robert Hahn ist als Bürgermeister für den Sport in Reutlingen zuständig. Das Podium komplettiert der ehemalige Mittelstreckenläufer Herbert Wursthorn, der am Olympiastützpunkt Stuttgart als Laufbahnberater arbeitet. Die Diskussionsrunde beginnt um 19.30 Uhr (Einlass ist ab 19 Uhr). Der Eintritt ist frei, aus organisatorischen Gründen ist jedoch eine vorherige Anmeldung notwendig (talk@sportregion-stuttgart.de). Anmeldeschluss ist Dienstag (5. Oktober 2021). Da die Veranstaltung in einem geschlossenen Raum stattfindet, gilt die 3G-Regelung (Zutritt nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen) und die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Veranstaltet wird die Diskussionsrunde von der SportRegion Stuttgart, diesmal in Zusammenarbeit mit der Stadt Reutlingen. Die SportRegion Stuttgart kümmert sich um die interkommunale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Sports in der Region Stuttgart. Ihr gehören 54 Kommunen, 38 Sportfachverbände, sechs Sportkreise sowie der Olympiastützpunkt Stuttgart und der Verband Region Stuttgart an. Mehr Infos: https://www.sportregion-stuttgart.de/projekte/sport-talk

Franziska Brauße ist derzeit eine der besten deutschen Radsportlerinnen. Vor wenigen Wochen wurde sie in Tokio Olympiasiegerin im Bahnrad-Vierer der Frauen. Das deutsche Nationalteam gewann dabei die Mann-schaftsverfolgung in Weltrekord-Zeit Gold. Bereits im Nachwuchsbereich wurde Brauße mehrmals Deutsche Meisterin. Diese Serie setzte sich dann im Aktivenbereich fort. Auch international stellten sich alsbald Erfolge ein. 2019 wurde Brauße sowohl bei den Aktiven als auch in der U-23-Kategorie Europameisterin. Ein Jahr später gewann sie zwei Bronzemedaillen bei der WM in Berlin. Brauße begann ihre Karriere beim TSV Betzingen, später wechselte sie zum RSV Öschelbronn. Sie ist aber auch bei Straßenrennen im Einsatz, wo sie seit dem Jahr 2019 Teil des Teams „CERATIZIT-WNT Pro Cycling“ ist. Im Jahr 2019 wurde sie von den Lesern der Fachma-gazine „RadSport“ und „RennRad“ zu Deutschlands „Radsportlerin des Jahres“ gewählt.


Robert Hahn ist seit dem Jahr 2003 Bürgermeister für Verwaltung-, Kultur- und Soziales der Stadt Reutlingen. Der gebürtige Pforzheimer studierte in Tübingen Rechtswissenschaften. Danach arbeitete er zunächst beim Landratsamt Tübingen als Leiter des Rechts- und Presseamtes, ehe er als Referent zunächst beim Regierungs-präsidium Stuttgart (Aufgabengebiet: Koordinierungsstelle) und dann beim Innenministerium Baden-Württ-emberg (als Referent für Asylrecht und Rückführung) tätig war. Nach einer Zeit als Parlamentarischer Berater im Landtag von Baden-Württemberg wurde Hahn 2003 vom Reutlinger Gemeinderat zum Verwaltungs-Bürger-meister und zudem im Jahr 2021 zum Ersten Bürgermeister der Stadt gewählt.
Sabrina „Mocki“ Mockenhaupt ist dreimalige Olympiateilnehmerin im 10.000-Meter-Lauf (2004, 2008, 2012). Sie gewann in ihrer Laufbahn 45 Deutsche Meistertitel und zahlreiche Medaillen bei Welt- und Europameister-schaften. Der Langstrecken-Läuferin wurde der Lauf-Sport durch ihre Laufbegeisterten Eltern bereits in die Wiege gelegt. Geboren wurde sie 1980 in Siegen und lebt inzwischen mit Mann und Kind in Metzingen. Ihre professionelle Karriere begann sie im Jahr 2001. Bis zu ihrem Karriere-Ende im Jahr 2018 war sie Mitglied der Sportfördergruppe der Bundeswehr. Zu Beginn ihrer Karriere lief sie vor allem Rennen auf der Bahn, nach ihrem Debüt beim Marathon 2007 in Köln war sie dann auch vermehrt auf dieser Strecke zu finden. Ihre Marathon-Bestzeit stellte sie beim Berlin-Marathon im Jahr 2010 mit einer Zeit von 2:26,21 Stunden auf. Auch nach dem Ende ihrer professionellen Karriere läuft sie noch viel. Sie startet nun für LV Pliezhausen und ist auch noch bei dem ein oder anderen Volkslauf am Start zu finden.


Karla Borger ist eine der besten Beachvolleyballspielerinnen weltweit. Borger fing zunächst mit dem Hallen-volleyball an, wo sie unter anderem in der Saison 2008/2009 im Trikot von Allianz Volley Stuttgart in der 1. Bun-desliga spielte und zu Nationalmannschafts-Lehrgängen eingeladen wurde. Doch auch auf dem Feld im Sand stellten sich alsbald Erfolge ein. Die erste internationale Medaille gewann sie 2009 an der Seite von Julia Sude – Bronze bei der U-23-Europameisterschaft in Russland. Danach bildete Karla Borger mit Britta Büthe ein Team. Das Duo gewann 2010 den Titel bei der Studenten-WM in der Türkei. Ein Jahr später holten Borger/Büthe Gold bei der Universiade in China. 2013 sicherte sich das Duo WM-Silber bei den Titelkämpfen in Polen – erstmals eine Medaille für ein europäisches Team. Mit Britta Büthe feierte Karla Borger auch zahlreiche Erfolge bei der Deutschen Meisterschaft, 2014 holten die beiden schließlich den DM-Titel. Gemeinsamer Höhepunkt war die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Danach hörte Britta Büthe mit dem profess-ionellen Beachvolleyball auf und Karla Borger spielte fortan zunächst mit in Margareta Kozuch und dann wieder mit Julia Sude zusammen, die sie seit Kinderzeiten kennt, denn sowohl Karlas Mutter Cordula Pütter (Europameisterin 1995) als auch Julias Vater Burkhard waren Pioniere der deutschen Beachvolleyballszene. Auch mit Sude wurde Borger Deutsche Meisterin (2019). Das Duo schaffte schließlich die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio, die 2021 coronabedingt ein Jahr später als geplant durchgeführt wurden. Im August wurden sie Dritte bei den Europameisterschaften in Wien sowie Anfang September Deutscher Vizemeister in Timmendorfer Strand. Anfang Oktober spielen die beiden als einziges qualifiziertes deutsches Team bei den World Tour Finals auf Sardinien.

Herbert Wursthorn ist ein ehemaliger Leichtathlet und 800-Meter-Spezialist. Er gewann 1981 bei den Hallen-Europameisterschaften die Goldmedaille über 800 Meter. Im Jahr davor hatte er bereits die Bronzemedaille bei der Hallen-Heim-EM in Sindelfingen gewonnen. Seine Bestzeit über diese Strecke liegt bei 1:46,75 Minuten. Neben seinen Medaillen bei Halleneuropameisterschaften gewann er auch insgesamt neun Deutsche Meister-titel mit der 4x 800 Meter Staffel des VfB Stuttgart. Nach seiner aktiven Laufbahn blieb der Leichtathletik erhalten, als Trainer und Stellvertretender Leiter der Leichtathletik-Abteilung des VfB Stuttgart (bis 2019). Hauptberuflich ist der Diplom-Psychologe seit 1988 als Laufbahnberater beim Olympiastützpunkt in Stuttgart angestellt. Getreu dem Motto „der Kopf muss frei sein, will man intensiv und zielgerichtet trainieren“ unter-stützt er dabei Athletinnen und Athleten auf ihrem Lebensweg. Wursthorn kümmert sich darum, dass diese Sport und Schule/Beruf optimal miteinander verbinden können.


Andrea Rothfuss ist eine deutsche Wintersportlerin. Sie hat bereits an vier Paralympischen Winterspielen teilgenommen und dabei insgesamt 13 Medaillen im alpinen Rennsport gewonnen. Bei den Spielen 2014 in Sotchi war sie Fahnenträgerin des deutschen Teams und landete zweimal auf dem zweiten Platz (Riesenslalom und Super-Kombination), im Slalom holte sie die Goldmedaille. Andrea Rothfuss, der seit ihrer Geburt die linke Hand fehlt, wuchs im Schwarzwald auf. In ihrem Heimatverein (Skiclub Loßburg) lernte sie gemeinsam mit nichtbehinderten Kindern das Skifahren und seit 2006 ist sie Mitglied der Ski-Nationalmannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS). Im Alpinen Skisport konnte Andrea Rothfuss, die für die VSG Mitteltal startet, zahlreiche Erfolge feiern. Neben ihren Podestplätzen bei den Paralympics holte sie zahlreiche Medaillen bei alpinen Ski-Weltmeisterschaften der Behinderten, die im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgetragen werden. Im Jahr 2009 gewann sie die Wahl zur „Behindertensportlerin des Jahres“. Nach ihrer erfolgreichen Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau ist sie seit 2019 als Profisportlerin beim Zoll.


Es modereriert Daniel Räuchle. Räuchle ist Ressortleiter Sport beim Fernsehsender Regio TV Stuttgart. Räuchles TV-Karriere begann zur Jahrestausendwende mit dem Volontariat beim privaten Landesfernsehsender B.TV. Im Anschluss war Räuchle bei B.TV und dem Folgesender BTV4U als Redakteur tätig. Es folgte 2006 der Wechsel als Sportredakteur zur Regional-TV Karlsruhe AG, wo er alsbald Ressortleiter Sport wurde. Seit dem Juni 2009 ist Räuchle Ressortleiter Sport bei Regio TV Stuttgart. Er ist beim Regionalsender in Sport-, Nach-richten- und Talkformaten zu sehen, die er auch weiterentwickelt. Darüber hinaus moderiert Räuchle immer wieder diverse Businessabende sowie Sportevents und ist als Stadionsprecher beim Fußball-Oberligisten Stuttgarter Kickers, dem DB Regio-wfv-Pokal und anderen Sportereignissen im Einsatz.

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