Ein Bericht von Achim Haubennestel
Damit muss sich Achim Haubennestel auch in Zukunft abfinden. Vom 19. bis 22. September fanden in Tschechien die World Martial Arts Games statt. Weit über 2000 Starterinnen und Starter waren gekommen, um sich zu messen.
Es war egal welche Konfession oder aus welchem Land ein Kämpfer kam, es wurde respektvoll mit einander umgegangenen. Um ein paar Länder beispielhaft zu nennen: USA, Iran, Neuseeland, Indien, Kanada, Ukraine, fast alle Europäischen Länder und natürlich Tschechien als Gastgeber. In den Kategorien Masters +45 Jahre Waffenformen und Kata reichte es mit 55 Jahren nicht mehr aufs Podest. Bei der Kategorien Softstyle langte es für den zweiten Platz. Wären aber noch weitere Kung Fu Formenläufer angetreten, wäre es als Tai Chi'ler schwierig geworden. Kung Fu Formen werden einfach höher gewertet, räumte Achim ein. Achim wurde falsch zugeordnet und startete beim Inklusionswettbewerb alleine, bei dem eigentlich ein nicht Behinderter mit einem Behinderten im Team startet. Das verhält sich so, wie beim Tai Chi im Vergleich zu Kung Fu, ich musste mich zwar um Haaresbreite aber wieder mit dem zweiten Platz zufrieden geben, sagte Haubennestel. Zur Ehrenrettung gab es noch in Kategorie für Menschen mit einer Behinderung einen 1. Platz.








