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Gut zu wissen

Die Ballsportart Fußball lässt sich nahezu überall spielen, da in der Regel lediglich zwei Tore und ein Ball benötigt werden. Auch für Menschen mit Behinderung gibt es zahlreiche Varianten und Spielformen. Die Disziplinen reichen vom Sitz-, Geh-, Amputierten- oder Prothesenfußball, über Fußball für Menschen mit Zerebralparese (CP-Fußball), Wheelsoccer oder E-Rolli-Fußball hin zum Fußball für gehörlose, sehbehinderte und blinde Menschen sowie Fußball für Menschen mit geistiger Behinderung (ID-Fußball oder Werkstattfuß­ball). Die Spielfeldmaße, die Spieldauer, die Anzahl der Spieler*innen sowie das Regelwerk können je nach Disziplin leicht variieren. So wird Blindenfußball bspw. mit fünf, Amputiertenfußball mit sechs und CP-Fußball mit sieben Spieler*innen gespielt.

Derzeit ist Blindenfußball allerdings die einzige paralympische Disziplin. Zusätzlich gibt es bereits zahlreiche Inklusionsteams, in denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderung gemeinsam Fußballspielen.

Beim Blindenfußball kommt dem deutlich langsameren und gut hörbaren Ball eine wichtige Bedeu­tung zu. Hierbei tragen die Feldspieler*innen Dunkelbrillen und Augenpads, die gleiche Bedingungen für Sportler*innen mit Restsehstärke und blinde Sportler*innen schaffen. Diese Brillen können auch durch abgeklebte Skibrillen oder Schlafmasken ersetzt werden. Sehende Torhüter*in­nen, Trainer*innen und ein weiterer Guide können Spielanweisun­gen geben. Diese Form des Fußballs lebt von der aktiven Kommuni­kation auf dem Spielfeld.

 

Für Fragen steht unser Fachwart Alexander Fangmann gerne zur Verfügung:

blindenfussball@wbrs-online.net