Wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Neue Jahr.
Bleiben Sie gesund. 

 

 

HINWEIS (14. Dezember 2020)
Nach Aussage des Sozialministeriums gilt der ärztlich verordnete Rehasport als eine "Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Leistung" und ist daher zu jeder Tageszeit möglich.
Der Rehasport gilt also als eine der sehr wenigen Gründe, um auch nach 20 Uhr noch unterwegs zu sein.
 
Bitte beachten Sie, dass die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen bzw. zu verlangsamen für uns alle die oberste Priorität haben sollte. Daher empfehlen wir als Verband den Rehasport bis auf Weiteres auszusetzen.
 
Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Thema >>> Rehasport während der Corona-Pandemie <<<
sowie allgemein >>> Infos zur Corona-Pandemie <<<
 
Hier finden Sie aktuelle Informationen zur  >>> Aus-und Fortbildung während der Corona-Pandemie <<<

Die vdek verlängert den Zeitraum für die Zuschlagszahlungen bis zum 30.06.2020. Der DBS auf seine Ansprechpartner zu, ob auch hier eine Fortschreibung (AOK, DRV BW) bzw. eine Zahlung (IKK, BKK) erfolgen wird. Von der DRV Bund liegen noch keine Informationen vor. (Stand: 15.12.2020)

 

Aussage SVLFG (Stand: 11.09.2020)

"Die SVLFG bezahlt Ihnen in der Zeit vom 01.08.2020 bis 31.12.2020 analog der AOK Baden-Württemberg je durchgeführter Übungseinheit und Teilnehmer/in einen Zuschlag von 0,25 Euro. Der Zuschlag wird ohne zusätzliche Antragsstellung übernommen."

 

Aussage AOK (Stand: 01.09.2020)

"Wir bezahlen Ihnen in der Zeit vom 01.08.2020 bis 31.12.2020 analog der DRV je durchgeführter Übungseinheit und Teilnehmer/in einen Zuschlag von 0,25 Euro. Der Zuschlag wird ohne zusätzliche Antragsstellung übernommen."

 

Aussage DRV (Stand: 17.08.2020)

„Durch die Auswirkungen der Pandemie sind für alle Leistungserbringer von nachgehenden Leistungen Minderbelegungen durch reduzierte Gruppengrößen und/oder ein zwischenzeitiger Komplettausfall des Angebotes entstanden.

Diese Umstände können von den Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung leider nicht rückwirkend ausgeglichen werden.

Allerdings hat die Deutsche Rentenversicherung jetzt bundeseinheitlich beschlossen, zeitlich befristet einen corona-bedingten Zuschlag in Höhe von 0,25 Euro pro Teilnehmer und Übungs- bzw. Trainingseinheit zu gewähren, um die Leistungserbringer bei der Materialbeschaffung für die Umsetzung der neuen Hygienevorschriften zu unterstützen.

Die Regelung gilt ab dem 01.08.2020 und wird bis zum 31.12.2020 befristet.

Der Zuschuss wird von allen Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung gewährt. Eine gesonderte Antragstellung ist nicht erforderlich. Der Zuschlag wird nicht für telematischen (Online-gestützten) Rehabilitationssport oder Funktionstraining gewährt. Alle weiteren Übergangsregelungen, die für die Patienten der Rentenversicherung teilweise noch bis zum 30.09.2020 eingeräumt worden sind, bleiben von der Gewährung des Zuschlags unberührt."

Für die Abrechnung gehen Sie bitte wie folgt vor:

  1. Verwenden Sie das Abrechnungsformular G0851 und tragen Sie bitte den Gesamtbetrag in Euro zum vereinbarten Vergütungssatz ein.
  2. Verwenden Sie bitte ein gesondertes Blatt. Geben Sie die Anzahl der Leistungen, welche im Zeitraum vom 01.08.20 bis 31.12.2020 durchgeführt wurden, an und multiplizieren Sie diese mit 0,25 Euro. Das Ergebnis stellt den Gesamtbetrag für den Corona-bedingten Zuschlag dar.
  3. Addieren Sie den Gesamtbetrag vom Abrechnungsformular G0851 mit dem berechneten Gesamtbetrag für den Corona-bedingten Zuschlag. Das Ergebnis stellt den Auszahlungsbetrag für Rehabilitationssport/Funktionstraining dar.

 

Aussage DRV Bund (Stand: 22.12.2020)

Über die Fortführung des Hygienezuschlags von 0,25€ pro Teilnahme hat die DRV Bund noch nicht entschieden.

 

Aussage vdek (Stand: 15.12.2020)

Die Hygienezahlungen von 10% werden durch den vdek bis zum 30.06.2021 weiterhin gewährt. Die Hygienezahlungen werden in allgemeinen Vereinbarung, die ab dem 01.01.2021 in Kraft tritt vertraglich geregelt. Die Vereinbarung mit Gültigkeit am dem 01.01.2021 (inkl. Hygienezahlungen) befindet sich gegenwärtig im Unterschriftenverfahren.

 

Aussage KNAPPSCHAFT, Regionaldirektion München und die IKK classic (Stand: 18.01.2021)

Im Interesse einer der aktuellen Situation entsprechenden Durchführung von Rehabilitationssport haben sich die KNAPPSCHAFT, Regionaldirektion München und die IKK classic darauf verständigt,
ein Pauschalzuschlag zum vereinbarten Vergütungssatz für definierte coronabedingte Mehraufwände bei den Leistungen zu erbringen.

Für den Zeitraum vom 01.01.2021 bis zum 30.06.2021 wird für die Leistungseinheiten folgende Regelung vereinbart:

  1. Der Corona-Zuschlag wird zeitlich befristet für Leistungseinheiten, die im Zeitraum
    vom 1. Januar 2021 bis zum 30. Juni 2021 als Präsenztermine erbracht werden,
    je Leistungseinheit und Teilnehmer gezahlt. Bei der Abrechnung der Leistung ist der Zuschlag gesondert auszuweisen.
  2. Der Zuschlag beträgt 0,25 EUR/je Leistungseinheit und teilnehmender Person.
  3. Der Zuschlag wird nicht für telematische Leistungen gewährt.
  4. Für den Corona-Zuschlag soll gemäß Datenaustausch nach § 302 SGB V folgende Abrechnungspositionsnummer (GPOS) verwendet werden: GPOS: 603700; Betrag: 0,25 EUR; Klartext: Corona Hygienezuschlag Rehasport

Die oben genannten Punkte stellen keine Präjudiz für die Zeit nach der Frist dar. Sämtliche Maßnahmen der Gesundheitsbehörden sind von diesen Themen unberührt und haben Vorrang.

 

 

Hier finden Sie die Vergütungssätze Rehasport.

 

 

Aussage Kassen (Stand: 11.12.2020)

Die gesetzlichen Krankenkassen haben sich auf eine einheitliche, bundesweite Regelung zum (max.)  Verlängerungszeitraum verständigt. Diese Regelung ist unbürokratisch ausgestaltet, um sowohl den Leistungserbringern als auch den Krankenkassen und ihren Abrechnungsdienstleistern unnötige Verwaltungsaufwände in jedem bewilligten Fall zu ersparen.

Im Zeitraum vom 01.08.2020 bis 31.03.2021 bewilligte Verordnungen Muster 56

Verordnungen (Muster 56), die im Zeitraum vom 01.08.2020 bis 31.03.2021 bewilligt wurden bzw. noch werden, wird die Anspruchsdauer automatisch um sechs Monate verlängert.

Damit gilt für alle Verordnungen im Zeitraum vom 16.03.2020 - 31.03.2021, dass diese automatisch um 6 Monate verlängert werden.

Nach dem 31.03.2021 bewilligte Verordnungen Muster 56
Für nach dem 31.03.2021 bewilligte Verordnungen gilt die von der Krankenkasse bewilligte Anspruchsdauer.

Teilnahmebestätigung/Abrechnung
Es wird empfohlen, in Bezug auf den coronabedingten Unterbrechungszeitraum bzw. Verlängerungszeitraum der Genehmigung auf der Teilnahmebestätigung oder Abrechnung einen Hinweis wie „Corona“ anzugeben. Diese Information ergeht zugleich im Namen

  • des AOK-Bundesverbandes GbR
  • des BKK Dachverbandes e.V.
  • des IKK e.V.
  • der KNAPPSCHAFT
  • der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau
  • des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek).

 

 

Aussage DRV BW (Stand: 17.12.2020)

Entlassung aus der Leistung zur medizinischen Rehabilitation bis zum 31.12.2020

Versicherte, die corona-bedingt ihre Reha-Nachsorge im Zeitraum 18. März bis 31. Dezember 2020 nicht begonnen bzw. unterbrochen haben, müssen spätestens bis zum 30. Juni 2021 ihre Nachsorgeleistung angetreten bzw. fortgeführt haben. Andernfalls verliert die Kostenzusage der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg ihre Gültigkeit. Dies gilt gleichermaßen für Versicherte, welche corona-bedingt ihren Rehabilitationssport/ Funktionstraining im Zeitraum vom 18.März bis 31. Dezember 2020 nicht begonnen bzw. unterbrochen haben.

 

Entlassung aus der Leistung zur medizinischen Rehabilitation ab dem 01.01.2021 bis zum 30.06.2021

Für alle Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, die in der Zeit vom 01.01.2021 bis 30.06.2021 beendet werden, können alle bestehenden Fristen -zum Nachsorgebeginn, -zur Unterbrechung und -zum Ende um maximal 3 Monate verlängert werden. Wir weisen jedoch darauf hin, dass sich diese Reglung zur Fristverlängerung nur auf Umstände bezieht, die mit der Corona-Pandemie in Zusammenhang stehen.

Eine weitere Fristverlängerung ist ausgeschlossen. Nach diesem Zeitpunkt verliert die Kostenzusage ihre Gültigkeit und für danach erbrachte Nachsorgeleistungen werden keine Kosten übernommen.

 

 

Aussage DRV Bund (Stand: 22.12.2020)

"Angesichts der fortbestehenden Auswirkungen der Corona-Pandemie hat die DRV Bund für ihre Versicherten, die ihre Leistung zur medizinischen Rehabilitation in der Zeit bis 30. Juni 2021 abschließen, weiterhin die geregelten Beginn- und Abschlussfristen im Zusammenhang mit der Durchführung von Rehabilitationssport und Funktionstraining um bis zu 3 Monate verlängert. Die Kostenübernahmedauer von in der Regel 6 Monaten beginnend ab dem 1. Tag der Übungsveranstaltung bleibt unberührt. Eine weitere Fristverlängerung ist im Hinblick auf den vorgegebenen Zusammenhang mit der vorhergehende Leistung zur Rehabilitation ausgeschlossen. Danach verliert die Kostenzusage ihre Gültigkeit."

Zusatz DRV Bund (Stand: 05.11.2020)

Aus gegebenem Anlass weißt die DRV Bund darauf hin, dass die Sonderregelung der DRV Bund zu den Fristen keine unbegrenzte Fristaussetzung sondern um eine bis zu 3 monatige Verlängerung der geregelten Beginnfrist beinhaltet. Der Trainingszeitraum verbleibt je nach Verordnung bei bis zu 6 Monaten.

Rehasport im Wasser kann seit dem 6. Juni 2020 wieder angeboten werden.

Seit dem 14. September 2020 gilt die neue Corona Verordnung "Bäder und Saunen".

 

Was müssen wir als Verein tun, um wieder Rehasport im Wasser anbieten zu können?

 

Die Vorgaben der Landesregierung sind zwingend einzuhalten!

Das Sozialministerium hat bestätigt, dass der allgemeine Rehasport mit 15 Personen und der Herzsport mit bis zu 20 Personen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln stattfinden darf. Rehasport im Wasser kann nach Vorgaben der Corona-VO Bäder & Saunen angeboten werden

Bitte beachten Sie, dass das Recht der zuständigen Behörden, weitergehende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu erlassen, von der neuen Verordnung unberührt bleibt.

Rehasport in der Halle kann seit dem 2. Juni 2020 wieder angeboten werden.

Seit dem 01. Dezember 2020 gilt die Corona-Verordnung vom 30. November 2020. Es gelten verschärfte Regelungen für den Dezember. Rehasport in der Halle ist unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln weiterhin möglich.

 

Was müssen wir als Verein tun, um wieder Rehasport in geschlossenen Räumen anbieten zu können?

 

Die Vorgaben der Landesregierung sind zwingend einzuhalten!

Das Sozialministerium hat bestätigt, dass der allgemeine Rehasport mit 15 Personen und der Herzsport mit bis zu 20 Personen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln stattfinden darf.

Bitte beachten Sie, dass das Recht der zuständigen Behörden, weitergehende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu erlassen, von der neuen Verordnung unberührt bleibt.

Seit dem 01. Dezember 2020 gilt die Corona-Verordnung vom 30. November 2020. Es gelten verschärfte Regelungen für den Dezember. Rehasport ist unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln weiterhin möglich.

Das Sozialministerium hat bestätigt, dass der allgemeine Rehasport mit 15 Personen und der Herzsport mit bis zu 20 Personen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln stattfinden darf.

 

Bitte beachten Sie, dass das Recht der zuständigen Behörden, weitergehende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu erlassen, von der neuen Verordnung unberührt bleibt.

 

Folgende Möglichkeiten haben Vereine derzeit um Rehabilitationssport anzubieten:

Tele-Rehasport

Freiluft-Rehasport

Rehasport in der Halle

Rehasport im Wasser

 

Fragen und Antworten rund um das Thema Rehabilitationssport

 

Regelung im Umgang mit Verordnungen zum Rehabilitationssport  

 

Corona-bedingter Zuschlag zum ärztlich verordneten Rehabilitationssport

Bislang geben die DRV, die AOK Baden-Württemberg sowie die SVLFG in der Zeit vom 01.08.2020 bis 31.12.2020 je durchgeführter Übungseinheit und Teilnehmer/in einen Zuschlag von 0,25 Euro. >> Weitere Infos <<

 

 

 

 

 

Umfrage zu "Corona-Krise"

Die Umfrage zur "Corona-Krise: Auswirkungen auf Reha-Sport im WBRS-Verein" ist geschlossen. Wir bedanken uns bei allen Vereinen, die sich an der Umfrage beteiligt haben.

Sind Lauftreffs im öffentlichen Raum zulässig?

Das Training in Gruppen von bis zu fünf Personen ist derzeit unter Auflagen ausschließlich auf öffentlichen und privaten Freiluftsportanlagen und -sportstätten gestattet. Da nach wie vor das Kontaktverbot gilt und der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine oder im Kreis der Angehörigen des eigenen sowie eines weiteren Haushalts gestattet ist (§ 3, Absatz 1, Corona-Verordnung), ist das Training auf öffentlichen Wegen und Straßen sowie in öffentlichen Parks noch nicht erlaubt.

Auch Trimm-Dich-Pfade zählen zu Lauftreffs im öffentlichen Raum und diese sind weiterhin verboten. Ein Laufen dort ist also verboten, aber nur für Gruppen, alleine oder im Kreis von ein bis zwei Familien (gelockertes Kontakteinschränkung) ist es wiederum erlaubt.

 

Zählt der/die Trainer/in zu den fünf Personen?

Trainings- und Übungseinheiten dürfen in Gruppen von maximal fünf Personen erfolgen. Dies kann beispielsweise umgesetzt werden, indem

  • eine Trainerin bzw. ein Trainer mit bis zu vier Sportlerinnen und Sportlern trainiert;
  • bis zu fünf Sportlerinnen und Sportler gemeinsam trainieren.

 

Dürfen Sportplätze benutzt werden?

Sportplätze können, sofern die Auflagen eingehalten werden, für den Trainings- und Übungsbetrieb genutzt werden.

 

Dürfen auch auf Sportstätten, die kleiner sind als 1.000 m², bis zu fünf Personen trainieren?

Auf Sportstätten wie Tennisplätzen, Beachvolleyball-Feldern und Bouleanlagen dürfen bis zu fünf Personen trainieren, auch wenn die Trainingsfläche unter 1.000 Quadratmetern (m²) liegt. Maßgeblich ist, dass der vorgeschriebene Abstand von eineinhalb Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen durchgängig eingehalten werden kann.

Bei größeren Trainingsflächen wie Fußballfeldern, Golfplätzen oder Leichtathletikanlagen ist jeweils eine Trainings- und Übungsgruppe von bis zu fünf Personen pro Trainingsfläche von 1.000 m² zulässig. So wäre beispielsweise auf einem Fußballfeld mit über 7.000 m² Fläche ein gleichzeitiger Trainings- und Übungsbetrieb von sieben Trainings- und Übungsgruppen à bis zu fünf Personen durchführbar.

 

Dürfen Kurse in Fitnessstudios stattfinden?

Gewerbliche Fitnessstudios sind weiterhin geschlossen. Die Durchführung von Kursen wie Aerobic oder Zumba im Freien ist ab 11. Mai möglich, sofern die Auflagen eingehalten werden können. Fitnessstudios von Sportvereinen sind keine Freiluftsportanlagen, insofern ist ein Trainings- und Übungsbetrieb nicht gestattet.

NEU: Die coronabedingte Sonderregelung (Rehasport im Freien) für den Bereich der gesetzlichen Krankenversicherungen sowie der DRV BW und DRV Bund werden bis zum 30.06.2021 verlängert. (Stand: 22.12.2020) 

 

Positionierung der Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene und des GKV-Spitzenverbandes zum Rehabilitationssport im Freien 

Es bestehen keine Bedenken gegen die Durchführung von Rehabilitationssport im Freien bei Beachtung der Vorgaben im Beschluss der Sportministerinnen und Sportminister (Ziffer 1a). Zusätzlich sind die spezifischen Regelungen im jeweiligen Bundesland zu beachten. Die Durchführung ist ab sofort bis längstens 30.09.2020 möglich. Über eine Verlängerung wird ggf. unter Berücksichtigung der Entwicklung des Infektionsgeschehens zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Hinsichtlich des Anerkennungsverfahrens wird es als ausreichend angesehen, wenn die durchführenden Leistungserbringer der zuständigen anerkennenden Stelle die Veranstaltungsdaten (Ort/Treffpunkt mit Adresse, Wochentag und Beginn/Ende) einmalig vor der erstmaligen Durchführung mitteilen. Witterungsbedingt kann im Einzelfall von den gemeldeten Daten abgewichen werden. Die anerkennenden Stellen geben den Rehabilitationsträgern bei Bedarf Auskunft.

Die Teilnahme ist auf der Teilnahmebestätigung mit einem „i.F.“ oder „im Freien“ hinter dem Datum zu kennzeichnen.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund schließt sich diesen Positionen der Krankenkassen an.
Diese Empfehlungen gelten zunächst bis zum 30. September 2020 und können – wenn die pandemiebedingten Einschränkungen über diesen Zeitpunkt hinaus fortbestehen – bis zum Ende des Jahres 2020 verlängert werden. 

 

Was müssen wir als Verein tun, um Freiluft-Rehasport anbieten zu können?

 

Die Vorgaben der Landesregierung sind zwingend einzuhalten!

Das Sozialministerium hat bestätigt, dass der allgemeine Rehasport mit 15 Personen und der Herzsport mit bis zu 20 Personen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln stattfinden darf.

 

Bitte beachten Sie, dass das Recht der zuständigen Behörden, weitergehende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu erlassen, von der neuen Verordnung unberührt bleibt.

 

 Pressemitteilungen:

20.05.2020 DBS-Pressemitteilung: "Wiederaufnahme des Rehabilitationssports"

08.05.2020 DBS-Pressemitteilung: „Rehabilitationssport bundesweit unter gleichen Bedingungen wieder durchführen“

 

Wissenswertes

Versicherungschutz Sport im Freien

Laut Rücksprache mit der ARAG-Versicherung besteht der Versichungsschutz der Übungsveranstaltung unabhängig vom Ausführungsort - dies beinhaltet auch den Tele-Rehasport und den Sport im Freien

Die GEMA hat ihre Gesamtvertragspartner (somit auch den DOSB) darüber informiert, dass für die Zeit, in der Musiknutzer im Zuge der Corona-Krise aufgrund behördlicher Anordnungen schließen müssen, keine Pflicht zur Zahlung von Lizenzgebühren besteht. Dies soll ausdrücklich auch "Jahresverträge" betreffen, die Vereine mit der GEMA abgeschlossen haben. Ferner hat die GEMA dem DOSB auf Nachfrage bestätigt, dass sie durch den Pauschalvertrag abgedeckte Musiknutzungen auch dann als abgegolten ansieht, wenn diese während der Zeit behördlich angeordneter Schließungen nicht unmittelbar in den Sportstätten, sondern "virtuell" erfolgen (z.B. Anleitung durch die Übungsleiter via Internet-Homepage, o.ä.).

Was ist die maximale Gruppengröße bei Trainings- und Übungseinheiten?

Bei Trainings- und Übungseinheiten gilt derzeit eine maximale Anzahl von 20 Personen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Der allgemeine Rehasport ist mit 15 Teilnehmer*innen und der Herzsport mit bis zu 19 Teilnehmer*innen erlaubt. Wann immer möglich gilt es einen Mindestabstands von 1,5 Metern einzuhalten. Ausführliche Infos finden Sie in der Corona-VO Sport (Stand: 23. Oktober 2020)

 

Wie verhält es sich mit persönlichen Matten und Trainingsutensilien während des Training- und Übungsbetriebs?
Die Trainingsmatte oder die Trainingsutensilien sind entweder im persönlichen Besitz des Trainierenden oder diese werden für die Zeit der Trainingseinheit von einem entsprechenden Anbieter für den persönlichen Gebrauch zur Verfügung gestellt. Während des Trainings darf kein Wechsel der Trainingsmatte oder der Trainingsutensilien stattfinden. Nach Beendigung des Trainings sind diese entsprechend zu reinigen. (Stand: 30. Mai 2020)

 

Wie sollte die Reinigung und Desinfektion von benutzten Sport- und Trainingsgeräten erfolgen?
Die Reinigung kann mit einem geeigneten Reinigungsmittel erfolgen. Die Anwendung von Desinfektionsmitteln ist nicht erforderlich. (Stand: 25. Juni 2020)

 

Dürfen mehrere Gruppen gleichzeitig in einer Dreifelder-Sporthalle trainieren?
Ja. Jede Gruppe darf jedoch maximal 20 Personen groß sein. (Stand: 23. Oktober 2020)

 

Ab wann können die schulischen Sportanlagen und Sportstätten von außerschulischen Gruppen und Personen genutzt werden?
Die außerschulische Nutzung schulischer Sportanlagen und Sportstätten ist ab dem 14. Juni 2020 zulässig, sofern die Vorgaben der CoronaVO Sport in der jeweils geltenden Fassung eingehalten werden. (Stand: 25. Juni 2020)

 

Können auch Herzsportgruppen wieder stattfinden?
Die Durchführung von Rehabilitationssport in Herzgruppen ist mit max. 20 Personen (19 Teilnehmer*innen und 1 Übungsleiter*in) möglich. Die Vorgaben der Landesregierung und die Empfehlungen des DBS zum Rehabilitationssport sind zwingend einzuhalten. Wir empfehlen in jedem Fall die Rücksprache mit dem betreuenden Arzt.

 

Dürfen Freiluft-Sportplätze benutzt werden?
Sportplätze können, sofern die Auflagen eingehalten werden, für den Rehabilitationssportbetrieb genutzt werden. Hier finden Sie alle Infos zum Freiluft-Rehasport.

 

Zählt der*die Übungsleiter*in zu der Gruppe von 20 Personen?
Ja. Es kann/können

  • im Herzsport ein*e Trainer*in mit bis zu 19 Sportler*innen trainieren
  • im allgemeinen Rehasport ein*e Trainer*in mit bis zu 15 Sportler*innen trainieren

  

Können Rehasportgruppen im Wasser wieder stattfinden?
Ja, Rehasport im Wasser kann seit dem 06. Juni wieder stattfinden. Hier finden Sie alle Infos zum Rehasport im Wasser.

 

Welche Personen zählen zur Risikogruppe für einen schweren Krankheitsverlauf?
Ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung besteht für Menschen, die 60 Jahre und älter sind. Das Risiko an der Krankheit zu versterben steigt ebenfalls mit dem Alter. Besonders betroffen sind Menschen, die 80 Jahre und älter sind. Hintergrund hierfür ist, dass das Immunsystem mit zunehmendem Alter auf Infektionen weniger gut reagiert als bei Jüngeren. Unabhängig vom Alter besteht ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei Menschen mit Grunderkrankungen.
Dazu zählen vor allem:

  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Krebs

 

Werden die ausgefallenen Veranstaltungen, Lehrgänge und Fortbildungen nachgeholt?
Wir sind bemüht alle ausgefallenen Aus- und Fortbildungslehrgänge nachzuholen. Wenn Sie bei einem ausgefallenen Lehrgang angemeldet waren, erhalten Sie von uns spezifische Infos zum neuen Termin. Wir werden Sie dann anfragen, ob Sie am neuen Termin teilnehmen können und wollen.

 

Werden gezahlte Lehrgangsgebühren zurückerstattet?
Bereits gezahlte Lehrgangsgebühren für Aus- und Fortbildungen, die abgesagt wurden, werden erstattet.

 

Werden Verordnungen von Rehasportteilnehmer*innen verlängert?
Ja. Hier finden Sie alle weiteren Infos.

 

Gibt es einen finanziellen Corona-Zuschlag für ärztlich verordneten Rehabilitationssport?
Die Deutsche Rentenversicherung sowie die AOK und die SVLFG haben bestätigt, dass es einen corona-bedingten Zuschlag zum ärztlich verordneten Rehabilitationssport gibt. Hier finden Sie weitere Infos.

Unterstützen Sie den WBRS

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