Fecht- WM Catania

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Licht und Schatten für Deutsches Team

Simone Briese-Baetke platziert sich auch in der Zweitwaffe Florett unter den Top Acht der Welt, Zarife Imeri scheitert beim Einzug unter die besten Acht . Steffen Nordmann konnte weder mit Säbel noch mit Degen in die Entscheidungen eingreifen.

Am zweiten Wettkampftag startete Zarife Imeri (Kat.A) nach einer ausgeglichenen Vorrunde an 11 gesetzt in die Direktausscheidung. Das Aus kam im Achtelfinale: Veronika Juhasz (HUN), die später gemeinsam mit Jing Rong (CHN) Bronze gewann,  warf  mit einer starken, kämpferischen Leistung Imeri mit 15:7 aus dem Turnier.  Imeri belegte im Gesamtklassement Platz 12.  Weltmeisterin in der Kategorie A wurde Chui Yee Yu (HKG) vor Zsuzsanna Krajnyak (HUN).

Simone  Briese-Baetke (Kat.B) konnte bereits in der Vorrunde überzeugen. Lediglich der Thailänderin Saysunee Jana und der Hongkong Chinesin Yui Chong Chan musste sie den Vortritt lassen und zog damit ungefährdet in die Direktausscheidung ein. Im Viertelfinale hieß ihre Gegnerin erneut Saysunee (THA).Auch im Florett fand Briese-Baetke nicht das passende Rezept und musste sich am Ende mit Platz 7 begnügen.

„ Für London werden wir uns mit den Eigenheiten der Asiatinnen intensiv befassen müssen“  resümierte Cheftrainer Swen Strittmatter „denn die hatten nicht nur in Catania deutlich die Nase vorn.“

Steffen Nordmann, einziger Fechter im deutschen Team, fand genauso wenig zu seinen Leistungen wie seine Fußgängerkollegen Fiedler, Schmid & Co. Ein enttäuschender Platz 38 im Herrendegen war die Quintessenz. Schon am Vortag konnte er in seiner Hauptwaffe Säbel nicht überzeugen und schied nach dem ersten Durchgang aus.

Die nun noch anstehenden Mannschafts­entschei­dungen werden ohne deutsche Beteiligung statt­finden.