Zum zweiten Mal konnte jetzt Dr. Martin Sowa sein Fußballcamp für Schüler mit geistiger Behinderung in Engstingen ausrichten.
40 Schülerinnen und Schüler der Kirnbachschule Tübingen unter der Leitung von Gerhard Hände und der Fidelisschule Sigmaringen unter der Leitung von Lisa Haas und Gerold Braun, trafen sich einen ganzen Tag lang, um miteinander und gegeneinander Fußball zu spielen.
Dabei geht es Martin Sowa nicht um die Ermittlung von Siegern und Verlierern, sondern im Vordergrund steht es, möglichst vielen Schülern viel Zeit und Raum zum gemeinsamen Spiel zu geben, um ihre Fähigkeiten zu verbessern und ihnen genügend Trainingszeit zu geben.
Die Sporthalle in Engstingen auf der Haid bietet dazu ideale Voraussetzungen, denn sie liegt genau in der Mitte zwischen Tübingen und Sigmaringen. Auch bei diesem zweiten Treffen, das erste fand im Dezember 2011 der Karl-Georg-Haldenwang-Schule Münsingen statt, konnten die Trainer wieder einige hoffnungsvolle Talente ausmachen, welches sich aufdrängten in einen Fußballverein integriert zu werden. Darin sieht Martin Sowa eine nächste Aufgabe, nämlich Jugendliche Schüler mit Behinderung in ortsnahen Vereinen Spielmöglichkeiten zu eröffnen. Mit den Trainern der Fußballnationalmannschaft für Menschen mit geistiger Behinderung hat der Reutlinger Abteilungsleiter der Behindertensportabteilungen ihr schon Modellkonzepte entworfen, welche fertig in der Schublade von Martin Sowa liegen.
Mit der Tübinger Kirnbachschule und ihren Fußballern will Martin Sowa auch in Zukunft noch mehr zusammenarbeiten und hat die Mannschaft gleich zur Teilnahme am Turnier der TSG Reutlingen Behindertensportabteilung am 15. Juni eingeladen.
Urteilt man allein nach der Begeisterung der Tübinger Spieler, dann könnte dieses Turnier schon in der nächsten Woche stattfinden, denn alle, ohne Ausnahme, konnten von diesem schönen Tag kaum genug bekommen und fuhren mit strahlenden Gesichtern zurück nach Tübingen und Sigmaringen.
