Vereinsausflug der Versehrtensportabteilung in der TSG Tübingen

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Es ist immer wieder ein freudiges Wiedersehen, wenn beim jährlichen Vereinsausflug der Versehrtensportabteilung die verschiedenen Sparten wie die Gymnastikgruppe, die Tischtennisspieler und die Schwimmer sich zusammenfinden. Und wie jedes Jahr gelingt es dem unermüdlichen Organisator, Walter Mornhinweg zusammen mit Frau Zwanger mit einem Bus der Firma Birkmeier ein anspruchsvolles Programm auf den Weg zu bringen.

Auch wenn die Wetteraussichten in diesem Jahr offensichtlich nicht die Günstigsten waren, ließen sich die Reiseteilnehmer nicht entmutigen.

Erste Station auf dem Weg nach Schaffhausen war Rielasingen, unweit der Schweizer Grenze, wo sich die Teilnehmer mit einem ausgiebigen Leberkäsvesper, wie sich herausstellen sollte für den Großteil des Tages bis zur Abendeinkehr stärken konnten.

Zügig ging es dann weiter Richtung Schaffhausen, wo uns unweit der Festung Munot, ein Wahrzeichen der Stadt Schaffhausen, eine etwa zweistündige Führung zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt erwartete. Sachkundig und fast liebevoll empfanden wir die hervorragende Betreuung durch die beiden Damen Ingrid und Caroline von der Städtischen Fremdenverkehrsbetreuungszentrale. So mancher musste zugeben, dass er bei einer Fahrt in das Innere der Schweiz die Stadt Schaffhausen wohl durchquert und dies seit einigen Jahren nur noch durch eine Tunnelröhre, von den Sehenswürdigkeiten dieser Stadt so gut wie nichts mitbekommen hat.

Bei der Führung durch die beeindruckende Festungsanlage Munot erfuhren wir auch einiges über die geschichtliche Entwicklung dieser Stadt. So etwa, dass die Stadt einige Zeit an die Habsburger verpfändet wurde und erst 1454 den ersten Bund mit der Eidgenossenschaft schloss. Neben der Festungsanlage waren weitere Höhepunkte die Anlagen des ehemaligen Franziskanerklosters Allerheiligen und die zahlreichen Bürgerbauten mit den unterschiedlichsten Erkern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.

Nicht fehlen durfte die bekannteste und berühmteste Sehenswürdigkeit der Stadt, der Rheinfall. Doch diesmal von einem besonders günstigen Aussichtspunkt aus, nämlich direkt unterhalb des einmaligen Naturschauspiels. Besonders wuchtig, so erschien es den Meisten, weil der Rhein überdurchschnittlich viel Wasser führte.

Die anschließende Fahrt entlang dem Rhein und später dem Unterlauf des Bodensees entlang von Schaffhausen nach Konstanz beeindruckte durch den besonderen Reiz der Landschaft.

Eine Fahrt mit der Fähre von Konstanz nach Meersburg war ein weiterer Höhepunkt des Tages. Den Abschluss bildete, wie konnte es anders sein, das gemeinsame Abendessen in der Höhengaststätte auf dem "Höchsten" mit seiner guten Küche und der gepflegten Gastlichkeit.

Nachdem sich während dieses Aufenthaltes die Niederschläge, die während des Tages noch erträglich empfunden wurden, immer mehr verstärkten, wurde die Reisegesellschaft - und hier vor allem die Hobbyfotografen - auf der anschließenden Heimfahrt fast von einem Naturwunder entschädigt. Der Sonnenuntergang hatte die Wolken verdrängt und zeigte zum krönenden Abschluss die Sonne als einen großen, feurig-roten Ball, umgeben von Wolken die fast einem riesigen Waldbrand glichen.

Abschließend bedankte sich der Abteilungsleiter im Namen der Reiseteilnehmer bei Walter Mornhinweg für die mustergültige Vorbereitung und Organisation des gelungenen Ausflugstages. Ebenso erging ein besonderer Dank an die Hauptakteurin des Tages, Frau Zwanger, die uns wieder einmal mehr sicher chauffiert hat und sich auch von den oftmals sehr engen Kreisverkehren nicht aus der Ruhe bringen ließ. Ebenso bedankte sich Klaus Wehner bei den Reisteilnehmern, die durch ihr diszipliniertes Verhalten zum reibungslosen Ablauf des Programms ihren Teil beigetragen hatten.



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